Neue Besen kehren gut … Montag, 09.03.2015, 20:10 Uhr
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.. sagt das bekannt Sprichwort - in unserem Fall war’s aber eine Kehrmaschine:


Wir habe bei einer Segelfliegerbesprechung vor rund einer Woche versucht, die Sektion auf eine breitere Basis zu stellen, indem wir für alle möglichen Bereiche Zuständige gesucht und auch gefunden haben. Die Betreuung der Fallschirme, des Traktors und der Segelflugzeuganhänger funktioniert so schon seit vielen Jahren recht gut und ab sofort haben wir für die Segelflugzeuge, die zwei Falken und die KUB jeweils einen oder zwei solche „Kümmerer“ (im positiven Sinne), sowie für die Einteilung der Schlepppiloten, die Verbindung zur Flugschule und für den Segelflughangar.

Am vergangenen Samstag habe ich eigentlich nur zum Aufrüsten der Segelflugzeuge geladen, aber dann hat alles eine sehr erfreuliche Eigendynamik bekommen: Die Falken-Verantwortlichen sind plötzlich mit ein paar Helfern zu „ihren“ Fliegern verschwunden und haben gesaugt, gereinigt, gewachst und poliert. Unser neuer „Segelflughangar-Referent“ hat auch gleich das ganze Gerümpel der letzten Jahre aus dem Hangar geräumt und die besagte Kehrmaschine aus seinem Transporter ausgepackt.

Herzlichen Dank an alle Helfer und ganz besonders an diejenigen, die sich bereiterklärt haben, auch die Verantwortung für einzelne Bereiche zu übernehmen.

Ah ja, die Segelflugzeuge sind natürlich ebenfalls aufgerüstet und frisch poliert.
Als würdigen Abschluss des Tages hat Gabriel am späten Nachmittag sogar schon den ersten Flug der neuen Segelflug-Saison durchgeführt.

Danke an Werner für den Großteil der Fotos.

Wieder ist eine Segelflugsaison vorbei ... Montag, 17.11.2014, 23:48 Uhr
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Herzlichen Dank an Alle, die beim Abrüsten der Segelflugzeuge mitgeholfen haben.
Unsere Segelflugzeuge sind in den Anhängern verstaut und diese sind wiederum in den Segelflughangar geschlichtet worden.
Obwohl die erste Grippewelle des Jahres ein paar Fixstarter der letzten Arbeitseinsätze unter die Bettdecke gezwungen hat, waren die Segelflugzeuge recht flott verräumt. Das Lackerl, das Cozo unter der KUB hinterlassen hat, wird auch schon langsam getrocknet sein.


Zuletzt habe ich noch schnell meine eigene LS4 von der Hangardecke runterlassen und mit der Fluglager-erprobten Mannschaft in ein paar Minuten abrüsten wollen - aber wenn die Elektrowinde, an der der Flieger hängt, versagt, dann hast ein gröberes Problem.
Der Franz vom E-Werk hat recht schnell einen hinichen Motor diagnostiziert, der aber mit dem Flieger dran unmöglich zu reparieren wäre. Die gutgemeinten Vorschläge aus der Brainstorming-Runde haben sich allesamt als undurchführbar herausgestellt (freundschaftlich ausgedrückt). Gut, dass Gabriel genau zum richtigen Zeitpunkt mit den Pizzen eingetrudelt ist und damit schlagartig sämtliche Gehirnaktivitäten auf Nahrungsaufnahme umgeschaltet hat.

Nach der Mittagspause (und ausreichend Zeit zum Nachdenken) haben wir einfach ein Seil und eine Umlenkrolle von einer anderen Aufhängung abgebaut, ein Seilende am Wohnmobil befestigt, die Umlenkrolle für das Seil im Dachstuhl montiert und das andere Seilende parallel zum Windenseil eingehängt. Dann das Ganze vorsichtig angespannt, das Seil von der hinichen Winde ausgehängt und schon hat nur mehr das Wohnmobil den Hangarboden vor dem harten Einschlag meines Flugzeuges bewahrt. Nachdem aber 260kg Segelflugzeug gegen 3,2t Wohnmobil eh ziemlich chancenlos sind, war das Absenken des Segelflugzeuges mit der Bremse dann eine relativ einfache und gut dosierbare Übung - trotzdem bitte nur mit eigenem Flugzeug und eigenem Auto nachmachen und alles andere vorher weit genug wegräumen.

Danke an Alex für die Fotos!

Segelkunstflug-Weltmeisterschaft in Torun/Polen Dienstag, 22.07.2014, 06:00 Uhr
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Alles Gute an Gabriel und unsere Burschen in Polen!


Link: Tagebuch unserer Mannschaft

Salzmann Cup 2014 Freitag, 20.06.2014, 16:15 Uhr
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Gabriel, unser EDV-Guru, stellt sich heuer wieder der deutschen Segelkunstflugelite. Er fiegt erstmals in der Unlimited-Klasse und hat sich gleich im ersten Wertungsdurchgang als bester Doppelsitzerpilot im vorderen Mittelfeld platziert.
Ebenfalls sehr gut im Rennen sind Sigi Mayr aus Tirol (Unlimited) und Jürgen Hintermayr aus Wels (Advanced), die beide regelmäßig bei unseren Trainingslager in Stockerau teilnehmen.
Gabriel wollte eigenlich auch ein Internet-Tagebuch schreiben, aber der Platz ist leider infrastrukturmäßig nicht dafür ausgestattet.


Link: Offizielle Seite mit Ergebnissen

Segelfluglager 2014 in Timmersdorf Sonntag, 15.06.2014, 22:00 Uhr
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Wie jedes Jahr werde ich mich auch heuer wieder bemühen, möglichst tagesaktuelle Berichte vom Segelfluglager zu schreiben. Ich hoffe, dass mir wieder einigermaßen der Spagat zwischen nüchternen Informationen über hoffentlich viele Flüge und den unterhaltsamen Gschichtl‘n vom Lagerleben gelingt. Bitte nicht alles gleich todernst nehmen, sondern mit dem durchaus beabsichtigten Augenzwinkern betrachten. Sollte entgegen allen Erwartungen doch einmal Mord und Todschlag drohen, dann werde ich es sowieso nicht an dieser Stelle veröffentlichen.
Der Austragungsort ist wie schon in den vergangenen 10 Jahren wieder Timmersdorf im Herzen des Kernöllandes ... mehr


Link: Flugplatz Timmersdorf

Link: Google Maps

Link: Webcam Timmersdorf

Deeply impressed … Montag, 14.04.2014, 23:49 Uhr
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Kevin sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl.

Herwig Koy will mit ihm Katana fliegen und hat Go und mich gebeten, dass wir ihm beim Hineinsetzen seines Passagiers helfen sollen. Kein Problem, nur Kevin schaut uns etwas verwundert an und schwingt sich nur auf seine Händen locker lässig aus dem Rollstuhl auf die Katana-Tragfläche, von dort auf den Cockpitrand, fädelt (händisch) seine Füße und dann sich selbst ins Cockpit - Herwig und ich sind schwerstens beeindruckt, Go kommt dafür leider etwas zu spät.

Am nächsten Tag möchte Kevin auch noch einen Segelkunstflug erleben und nach der Katana-Demonstration habe ich nicht die geringsten Bedenken dazu. Ins Cockpit der Fox klettert er natürlich wieder alleine, die Füße werden eh in den Pedalschlaufen fixiert und ich fliege mit bis zu +6/-2g genauso wie mit jedem anderen Fluggast auch. Kevin ist schwer begeistert und es macht immer wieder Spaß mit solchen Passagieren zu fliegen.

Am meisten beeindruckt aber, mit welcher Selbstverständlichkeit Kevin mitten im Leben steht und dadurch jeden Anflug von Mitleid erst gar nicht aufkommen lässt, sondern einfach nur so gesehen werden möchte, wie er ist: Als ganz normaler Mensch!




Vom Falken zum Embraer-Jet Mittwoch, 02.04.2014, 23:30 Uhr
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Herzliche Gratulation an unsere „Buam“ Roman Gschwandtner und Michael Laimer zur bestandenen Linienpiloten-Ausbildung. Mittlerweile haben sie auch schon ihre Supervisionsflüge absolviert und fliegen für einen bekannten österreichischen Kappl-Träger im regulären Liniendienst auf modernen Embraer 190 Jets.

Beide haben im zarten Alter von 14 bzw. 15 Jahren mit unseren Falken das Fliegen gelernt und kurz danach auch noch den PPL in LOAU gemacht ... mehr

Herzlichen Dank ... Sonntag, 09.03.2014, 22:59 Uhr
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.. für die zahlreiche und tatkräftige Unterstützung beim Aufrüsten unserer Segelflugzeuge.
Die Fotos von Alex sagen eh mehr als alle Worte:


Früher war alles besser ... Donnerstag, 06.02.2014, 23:42 Uhr
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Im völlig ausuferndem EASA-Reglierungswahn klingen Fliegergschichtln aus der "guten alten Zeit" zwar wie von einem anderen Planeten, sind aber einfach erfrischend zu lesen:

... und landete mit grossem Krachen in einem Sonnenblumenfeld – Rumpf abenand! Und neben mir lag Weltmeister Makula aus Polen ebenfalls in seinen Trümmern ...durften wir beiden unsere Flugzeuge mit dem neugeklebten Rumpf erst nach 14:00 (!) starten, man hoffte, der Kaltleim sei bis dahin trocken und würde halten ...

... da sah ich vor mir ... einen Flügelteil wegfliegen und kurz darauf ein Trümmerfeld nach unten fallen ...

...da entdeckte ich, dass der liebe Motorpilot von Schleppen und Navigation keine Ahnung hatte ... sodass ich schliesslich verzweifelt voll ins Seiten-Steuer trat, um dem Schlepper seinen Schwanz so herumzureissen, dass es nach Osten anstatt weiter nach Norden ging ...

... kamen kurz vor dem Start einige Herren ... und massen „meine“ 15 m-Flügel. Meine Elfe hatte 15 m und 1 cm! ...er nahm eine Handsäge und sägte den „vorigen“ Centimeter Laminat einfach roh ab ...

... Eigentlich hätte ich in dieser Lage abstürzen sollen, aber es war noch nicht „mein Tag“ ... und mit einem letzten Blick sah ich die Trümmer meines Schleppers unter mir am Boden ...

... Es war grau, einsam und unheimlich! Ich wusste ja, dass in diesem Grau noch etwa hundert Kameraden drehten und suchten und kämpften. Das tröstete mich nicht wirklich. (Die englische Flugverkehrsicherung entschloss sich in diesen Minuten, sämtliche Verkehrsflugzeuge in Zentral-England für einige Stunden am Boden zu behalten, soviele unbekannte Echos waren in ihrem Radar zu sehen) ...

... ich machte mir immer grössere Sorgen, was ich wohl unten antreffen würde. Land oder Wasser?. Der Funk war schon lange tot und ich war der einsamste Mensch weitherum ...

Heute gibt's das alles natürlich nimmer und wir sind dank der Regeln und Vorschriften unserer Behörden auch viel sicherer unterwegs.
Ob wir dabei aber auch mehr Spass und Begeisterung als die "alte Garde" haben ist eine ganz andere Geschichte ...


Link: Hier geht's zur ganzen Geschichte

Mächtig was los in der Werft .. Sonntag, 05.01.2014, 10:47 Uhr
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Gestern ist in unserer Werft an 6 Flugzeugen gleichzeitig gearbeitet worden:

Die COG hat nach einem längeren Werftaufenthalt immerhin den ersten Motor-Probelauf absolviert.

Der 9280 ist ebenfalls schon seit einigen Wochen für eine umfangreichere Wartung in der Werft, damit wir die nächsten Generalüberholung noch etwas hinausschieben können. Er sollte aber voraussichtlich ab Anfang März wieder verfügbar sein.

An 3 Segelflugzeugen haben wir die obligatorischen Jahreswartungen und -kontrollen durchgeführt.

Als dann auch noch Walter und Ludwig mit dem zweiten Falken für eine normale Wartung ebenfalls in die Werft wollten, haben wir auch diesem Flieger kurzerhand die Flügel demontieren müssen.



Danke an unsere Warte Franz, Sebastian, Walter, Ludwig und Armin sowie an die Helfer Franz, Günter, Gabriel, Johannes und Erich.

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