Meine Alpeneinweisung Montag, 30.11.2015, 14:09 Uhr
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Am 11. November 2015 fand im Zuge meiner Ausbildung zum PPL-Piloten die Alpeneinweisung statt. Mein Fluglehrer Richard Rettenbacher hatte vorgeschlagen, von Stockerau über St. Pölten und Mariazell nach Kapfenberg zu fliegen. Dort wäre dann eine Zwischenlandung geplant und anschließend sollte es über den Semmering , Alland und den Wie-nerwaldsee wieder zurück nach Stockerau gehen. Beim Hinflug sollte ich noch ein paar touch&gos am Militärflugplatz in Langenlebarn machen und ein Stück des Weges wollten wir auch auf über 10000ft steigen, die Höheneinweisung quasi.

Wir starteten um ca. 13:00 in LOAU und meldeten uns kurz darauf bei Tulln Tower an. Ich hatte vor dem Abflug per Telefon angefragt, ob wir auch wirklich vorbeikommen dürfen. Der Controller im Turm war sehr freundlich und hat sofort zugestimmt. Dennoch war die Nervosität groß, es war immerhin meine erste Landung auf einem Militärflugplatz und ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Bei der Landung auf einer 60m breiten Piste ist die Einschätzung der Höhe tatsächlich etwas ungewohnt, machte aber keine Probleme. Nach drei Platzrunden mit touch&gos flogen wir dann weiter in Richtung St. Pölten.


Abbildung 1: Im Steigflug zwischen mehrern Wolkenschichten über St. Pölten

Wir begannen auch gleich weiter zu steigen, ich wollte ja die zuvor angekündigten 10000ft erreichen. Bei St Pölten tauchten dann mehrere Wolkenschichten vor uns auf. Eine sehr tief liegende undurchsichtige Schicht, eine knapp über uns etwas dünner in ca. 7000ft. Richard meinte, jetzt müssen wir uns entscheiden: fliegen wir ganz unten hindurch, oder steigen wir zwischen der oberen und der unteren Wolkenschicht hindurch um später weiter zu steigen. Es war abzusehen, dass die über uns liegende Wolkendecke in einigen Kilometern zu Ende war.

Für mich war die Entscheidung klar. Ich wollte die unter uns liegende Wolkenschicht überfliegen und weiter auf 10000ft steigen. Ich hatte vor dem Abflug auch in Mariazell und Kapfenberg angerufen und mich nach dem Wetter erkundigt. In Mariazell sollte es bereits ein wenig aufreißen und in Kapfenberg sollte strahlend blauer Himmel sein.
Also konnten wir es wagen und die dichte Wolkenschicht überfliegen.

Die Freiheit ist über den Wolken zwar bekanntlich grenzenlos, die Navigation dafür schwierig. Hier war mein neu er-standenes Tablet mit Navigationssoftware eine große Hilfe um vor dem Ötscher die Abzweigung nach Mariazell zu finden. Den Ötscher selbst konnten wir leider fast nicht erkennen, er war unter der dicken Wolkendecke begraben.


Abbildung 2: In 10500ft über Mariazell

Über Mariazell riss die Wolkenschicht wie angekündigt auf und wir flogen einen 360ty. Da waren auch die Wallfahrts-kirche und der Erlaufsee schnell ausgemacht. In der Zwischenzeit hatten wir auch 10500ft erreicht. Das fliegen bis 2500ft war ich ja schon gewohnt, diese für Sportflieger großen Höhen haben doch eine eigene Qualität. Man kommt sich doch etwas klein vor in dieser Nussschale sitzend und dieser großen Entfernung bis zum Boden. Das war schon ein wenig respekteinflößend.

Nun waren wir bereits in Thurnau angelangt, die Wolken waren völlig verschwunden und wir mussten zusehen, die 10500ft an Höhe wieder abzubauen. Das Murtal war bereits in Sicht. Schnell war klar, dass das Abbauen der Höhe ohne Überschreiten der Maximalgeschwindigkeit auf so kurzem Wege nicht möglich war und so flogen wir eine Schleife in Richtung Leoben um ausreichend Zeit zu gewinnen. Zur Landung in Kapfenberg kamen wir im direkten Anflug auf die Piste 07 herein und setzten sanft auf der weichen Graspiste auf.

Nach einem schnellen Kaffee gings auch gleich wieder weiter, wir mussten schließlich vor ECET (End of Civil Evening Twilight) wieder in LOAU sein. So toll das weiche Gras bei der Landung auch war, so hinderlich war es beim Start. Richard sagte mir gleich, ich solle wirklich ganz zurückrollen und nichts von der Piste verschenken. Schnell merkte ich, dass unsrere Katana beim Start nicht so recht in Fahrt kommen wollte. nach der Hälfte des Rollweges hatten wir erst 35kt der erforderlichen 50kt drauf. Ich sagte zu Richard: “Wir bekommen wenig Fahrt drauf!“ und dachte bereits über einen Startabbruch nach. Richard meine dagegen: “Warte ein wenig, die kommt schon noch“. Und tatsächlich, von da an stieg die Geschwindigkeit ein wenig scheller und ich hob sie bereits bei 45kt von der Piste weg um im Bodeneffekt die nötige Fahrt aufzubauen. Gegen Ende der Piste stiegen wir bereits mit den vorgeschriebenen 60kt weg.


Abbildung 3: Über dem Murtal mit Blick auf den Semmering

Nach dieser kurzen Anspannung wurden wir mit einem herrlichen Blick über das Murtal und auf den Semmering be-lohnt. Nach dem Überqueren des Semmering drehten wir gleich in Richtung Norden, um über Alland und den Wiener-waldsee wieder Zurück nach LOAU zu gelangen. Wir durechflogen nochmals die Tullner Kontrollzone und landeten dann wieder rechtzeitig vor ECET mit einer Signallandung sicher in Stockerau.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass dies ein wirklich tollles Flugerlebnis mit einer Vielzahl an neuen Eindrücken, welche ich sicher nicht so schnell vergessen werde, war.


Mario Lechner


Link: Flugschule Stockerau

Vereinsausflug Vilshofen (Straubing Gäubodenfest) Donnerstag, 03.09.2015, 06:17 Uhr
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Der lang erwartete Bericht ist da. Es gibt so viele Fotos, dass wir sie hier nicht alle zeigen können. Wo fangen wir am besten an? Ah, bei der Planung ...

Planung Vereinsausflug

Von Straubing, Gäubodenfest und Vereinsausflug war seit einigen Monaten die Rede am Flugplatz - ein interessantes Ziel für viele Piloten, weil es, knapp nach Passau, leicht und in kurzer Zeit zu erreichen ist. Erich und ich starteten bereits frühzeitig die Planung. Nach den ersten Smalltalks am Flugplatz war rasch klar, dass viele Leute mitfliegen werden. Nachdem es über's Internet schwer war, freie Zimmer zu finden, machten Erich und ich einen Tagesausflug nach Straubing und fragten in mehreren Hotels und am Flugplatz wegen freier Übernachtungsmöglichkeiten. Kopfschüttelnd und mit der Info, dass man für das Gäubodenfest bereits über ein Jahr im Vorhinein buchen müsse, wurden wir rasch abgefertigt. Nun ja, mit Straubing schaut's schlecht aus. Was wäre denn eine Alternative? Vielleicht Vilshofen? Das wäre relativ nahe zu Straubing. Freie Zimmer in der Nähe des Flugplatzes waren schnell gefunden und wir buchten auf Verdacht 5 Doppelzimmer. Mittlerweile waren noch mehr Mitflieger dazugekommen. Schließlich waren wir eine Gruppe mit 18 Personen und mit 9 Flugzeugen unterwegs. Das Wittelsbacher Zollhaus bot genügend Zimmer für die gesamte Gruppe.

OE 9054 Holzer Thomas mit Sohn
OE 9280 Reithofer Josef, Bachmayer Franz
OE CBR Casett Werner, Pfalzer Gerhard
OE COG Pfeifer Anton, Habacht Hans
OE COO Vezmar Viktor
OE AHM Lahmer Gerhard, Krautinger Christl
OE DTA Hübl Franz, Hübl Reinhard
OE KEX Schmidhuber Walter, Schmidhuber Elfi, Braunstingl Ludwig
OE DID Cozowicz Erich, Zsak Marion



Freitag, 07. August 2015
Abflug, Vilshofen, Straubing, Gäubodenfest


Am Abflugtag war ein rechtes Treiben am Flugplatz im Gange. Eifrig wurde getankt, Flieger gecheckt und die letzten Vorbereitungen getroffen. Nunja, beim Verstauen der vielen Gepäckstücke kann es schon mal vorkommen, dass nicht alles reibungslos abläuft. Da kann schon mal der eine oder der andere Koffer vergessen werden. Gut, dass es einen Palmers in Vilshofen gibt.



In zeitlich kurzen Abständen starteten wir zu unserer Flugreise nach Vilshofen. Der Funkverkehr mit Wien Info gestaltete sich interessant. Ab der dritten Maschine, wollte der Controller die Route gar nicht mehr wissen und forderte die Piloten nur mehr auf, den Grenzüberflug zu melden. Zwischendurch hat er uns gefragt, ob das ein Vereinsausflug sei. Muss lässig am Radar ausgesehen haben - wahrscheinlich mehr Verkehr zwischen Stockerau und Vilshofen, als zwischen Wien und Frankfurt.

Am Flugplatz Vilshofen sorgten wir für eine regelrechte Rushhour. Die Platzrunde führt rund um Vilshofen und bietet einen schönen Überblick über Vilshofen. Der Endanflug über die Donaubrücke vor dem Pistenbeginn war sehr spannend. Die Flugzeuge wurden rasch verzurrt, nachdem der Drang zum ersten kühlen Getränk doch sehr groß war. Bei machen war der Durst bereits so groß, dass sie querfeldein über die Piste das Flugplatzrestaurant angesteuert hätten, wäre da nicht der pfeifende Betriebsleiter gewesen. Im Flugplatzrestaurant reichten für die ersten Ankommenden zwei Tische. Im 10 Minutentakt wurden weitere Tische dazugestellt, bis wir nahezu alle Tische auf der Terrasse zusammengestellt hatten. Gemütlich beisammen sitzend ist es nicht nur beim ersten Getränk geblieben. Die erste, geplante Zugabfahrt nach Straubing konnten wir vergessen. Naja, schließlich fährt ja auch noch später ein Zug zum Gäubodenfest. Nur kein Stress.



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Vereinsausflug Vilshofen (Straubing Gäubodenfest) Freitag, 10.07.2015, 05:24 Uhr
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Ein Vereinsausflug steht an - von 07. bis 09. August 2015!

Die Idee ist, ein gemeinsames Ziel, ohne große navigatorische Herausforderungen, mit deutschem Funkverkehr und mäßig finanziellem Aufwand.

Unser Zielflugplatz

Unser Zielflugplatz ist Vilshofen - an der Donau, kurz nach Passau. Der Flugplatz ist noch auf der ICAO Karte Österreich zu finden.



Nachdem bereits einige Zusagen eingetroffen sind, haben wir für 10 Teilnehmer 5 Doppelbettzimmer am gegenüberliegenden Donauufer im Wittelsbacher Zollhaus gebucht.

Für Tannkosh-Fans besteht die Möglichkeit direkt am Vilshofener Flugplatz zu Zelten. In unmittelbarer Nähe des Flugplatzes befindet sich auch ein Campingplatz für Wohnmobile.

An alle, welche ein Flugzeug reserviert haben bzw. welche noch eines reservieren werden und nach Vilshofen mitfliegen, bitte um Info, wer ein gebuchtes Doppelzimmer haben möchte - frei nach dem Prinzip first come, first served. Für ein Zimmer könnt ihr euch bei Erich Cozowicz (erich(at)eisber.net) oder Franz Hübl (franz.huebl(at)gmail.com) melden.



Weitere Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten und Mobilität erhaltet ihr ebenfalls bei Erich und Franz.

Das Programm

Am Zielort angekommen, wollen wir Freitag abends mit dem Taxi - nach dem Motto "Mercedes statt Perpedes" - nach Straubing auf's Gäubodenfest fahren. Wer's nicht kennt, es ist, nach dem Oktoberfest in München, das zweitgrößte Volksfest in Bayern und laut Berichten ein vielversprechendes Event (die Quartiere in Straubing sind bereits über ein Jahr im Voraus gebucht).

Das Samstagprogramm ist noch frei gestaltbar.
Der Rückflug ist für den Sonntag mit einem Zwischenstopp zum Mittagessen vorgesehen.

Vorbesprechung

Die Vorbesprechung für den Ausflug findet am Dienstag, den 28. Juli, am Flugplatz um 19:00 Uhr statt. Hier besteht die Möglichkeit, Anflugblätter für den Ausflug zu drucken und die doch recht einfache Route und das Programm gemeinsam durchzugehen.

Wir freuen uns auf einen lässigen, gemeinsamen Vereinsausflug.

Erich und Franz

PS: Lederhose für's Gäubodenfest nicht vergessen!


Link: Fremdenverkehrsinfo

Alter Schwede….. Donnerstag, 09.07.2015, 05:38 Uhr
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Das Ziel bzw. das Motto unseres Flugausflugs 2015 war, den 24-Stunden-Tag zu erleben.
Welcher Ort liegt nördlich des Polarkreises, ist mit dem Flugzeug zu erreichen und hat ausreichend Infrastruktur, um wenigstens zwei Tage dort bleiben zu können?
Wir entschieden uns für Kiruna in Nordschweden.
Die Anreise von Stockerau wäre zu weit und zu zeitintensiv gewesen. Versuche, ein Flugzeug über Flugschulen und professionelle Vercharterer zu bekommen, schlugen fehl.
Über befreundete Kontakte fanden wir ein Flugzeug, eine PA 32, in Norrköping. Leider dauerte der geplante Werftaufenthalt länger als erwartet und wir bekamen stattdessen eine Piper PA 28 R.
Ein Checkflug in Norrköping – und wir hatten die Erlaubnis eine Woche zu fliegen.
Der erste Leg war nach Umea. Das Wetter war nicht strahlender Sonnenschein, aber gut VFR fliegbar.
Zimmer waren in Umea kurzfristig relativ schwer zu finden. Bei einem Airbnb Quartier gab es noch Missverständnisse, weil wir zu zweit waren und nicht Walter alleine buchte. So stand nur ein Bett zur Verfügung, aber eine große Matratze (für Walter) und das entsprechende Bettzeug lösten das Problem.
Regen am nächsten Morgen verdarb uns nicht den Appetit aufs Frühstück. Ein Anruf beim Meteorologen gab uns Aussicht auf besseres Wetter am Nachmittag. So war es dann auch und der Flug nach Kiruna dauerte lang, doch er gestaltete sich landschaftlich hoch interessant. Wald, Wasser, einzelne Regenschauer – und noch immer reichlich Winter! Besiedelung dünnst!
In Kiruna liegt ein alter Militärflugplatz neben dem neuen Flughafen. Eine Verwechslung im Anflug ist leicht möglich. Wir konnten die PA28R im Hangar parken und das fest eingebaute Ladegerät für die Erhaltungsladung – in Schweden scheinbar üblich und für unsere Batterie notwendig – anschließen. Die Betreuung ist in Schweden übrigens durchwegs freundlich und unkompliziert.
Kiruna ist bekannt wegen seines Eisenerzabbaus. Dieses Erz wird nach Behandlung nach Narvik (Norwegen) und Lulea (Schweden) mit dem Zug verbracht. Um den Erzabbau fortsetzen zu können, muss ein Teil der Stadt Kiruna bis 2020 verlegt werden – Ein Riesenprojekt, an dem bereits gearbeitet wird.
Den 24-stündigen Tag zu erleben, war etwas ganz Besonderes. Um 00.00h ist es taghell, es gibt auch keine Dämmerung. Wie schläft man? Mit geschlossenen, dichten Vorhängen und einer leichten Dämpfung durch ein Glas Bier. (Alles andere ist sowieso zu teuer!)
Der Flug nach Narvik führt über Berge mit Schnee und teilweise noch gefrorenen Seen. Am kleinen Flugplatz setzte uns ein satter Seitenwind von 33 ktn mit ordentlichen Turbulenzen im short Final Grenzen, die wir nicht kennenlernen wollten, und so beschränkten wir uns auf einen niederen Überflug des Platzes und kehrten zurück nach Kiruna, wie im FP gemeldet.
Kurz vor der Controlzone war der Wechsel des Zielflugplatzes nach Galliväre kein Problem. Dadurch war der beeindruckende Überflug über den Erzabbau möglich und wir sparten uns eine weitere Landung in Kiruna.
Nach einem Zwischenstopp in Galliväre führte uns der Rückflug nach Soderhamm, wo wir wie angekündigt auf dem unbetreuten aufgelassenen Militärplatz unter „Unicomm“ landeten.
In Schweden darf auch auf unbesetzten Flugplätzen gelandet werden. Nur um das Schließen des Flugplans muss man sich kümmern. Das geht ganz einfach per Telefon ans AIS Stockholm. Das größte Problem ist jedoch das Verlassen des Flugplatzes. Ohne Kontaktperson, welche die Nummer des Vorhängeschlosses eines Ausgangs, (meist beim Aeroclub) nennt, ist man im Inneren des Flugplatzes gefangen.
Am nächsten Tag war es vormittags sehr regnerisch und wir nutzten die Wartezeit auf besseres Wetter für den Besuch eines Flugmuseum, das von ehemaligen Militärpiloten aufgebaut und betreut wird. Dort ist auch ein sehr professioneller Simulator für einen Saab Gripen installiert.
In Norrköping kamen wir ebenfalls ohne Flugleiter an, tankten, versorgten das Flugzeug und stellten es in den Hangar. Nach dem ganzen „Papierkram“ übernachteten wir noch einmal in Norrköping und trafen die beiden Besitzer zum Frühstück.
Die Bahnfahrt nach Stockholm war schnell und problemlos und nach einem Besichtigungstag war das Ende unserer interessanten Flugreise in den hohen Norden gekommen.

Walter und Richard













Reiseberichte Brigitte, Peter und Freunde .... Donnerstag, 09.07.2015, 05:38 Uhr
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Brigitte und Peter haben mir Videolinks über ihre Reisen gesandt ...

Silberhochzeitsflug nach Venedig ..... klick
Fliegerurlaub 2011 ..... klick
Florida mit Walter und Erich ..... klick



Ein besonderer Reisebericht ... Donnerstag, 09.07.2015, 05:38 Uhr
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es war zwar nur eine Platzrunde, aber wenn man 30 cm hoch ist, wird auch das zu einer echten Reise ....



Reiseberichte Montag, 08.06.2015, 11:49 Uhr
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Kollegen
seit doch so nett und schickt uns ab und zu mal ein paar Bilder und Zeilen von euren Ausflügen.
Lasst die Kollegen an euren Abenteuern Anteil haben, das inspiriert und motiviert auch andere die Nase aus der Platzrunde rauszustrecken ......

Zwei Berichte untenstehend.

Robert - Losinj Montag, 08.06.2015, 11:49 Uhr
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Es ist eine fast unglaubliche Kombination, aber manchmal wird sie wahr. Wir haben ein paar freie Tage. Eine Katana ist zu haben und das Wetter für Hin- und Rückflug ist gut. Also ab nach Losinj (LDLO) in Kroatien.
Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich nicht besonders viel Erfahrung im Auslandsfliegen habe. Aber genau das soll sich ja auch ändern.
Meine Frau muss ja immer ein wenig darüber schmunzeln, dass ich mich auf Flüge immer vorbereite als würde es darum gehen einen dreijährigen Feldzug zu planen. Schon Tage zuvor brüte ich über den Karten. Schaue mir im Internet Blogs von anderen Fliegern zu Route und Flugplätze an. Und auch das GPS wird mit allen Pflichtmelde- und sonstigen Punkten gefüttert.
Ich muss zugeben – was Karten anbelangt bin ich „old school“ also ein Fan der Papierkarten. Auch wenn die immer schwerer zu bekommen sind und man oft wochenlang auf sie warten muss. Aber Gott sei Dank habe ich alles schon von einem Ausflug nach Pula im Vorjahr.
Also los geht’s. Ab über das Mürztal und Graz. Wie immer kein Problem. Wien Info ist unkompliziert – ebenso Graz Radar. In 5000ft über Graz im Sonnenschein. Großartig.
Dann über Radly nach Slowenien. Nachdem ich im Vorjahr die Erfahrung gemacht habe, dass trotz akzeptierten Flugplans sie mir dann doch kein direct to gegeben haben, versuche ich es diesmal gar nicht. Die Slowenien lieben ihre VFR Strecken samt der Pflichtmeldepunkte über alles. Auch wenn sonst niemand im Luftraum ist.
Kurz vor der Grenze (ALIVO) dann Übergabe an Rijeka APP. Nur leider – der hört mich nicht. Also wieder zurück. Lubljana Info sagt wir sollen es in ein paar Minuten wieder versuchen. Doch wieder nix.
So geht das ein paar Mal hin und her. Dann gibt er uns auf Zagreb Info. Das funktioniert. Und nach ein paar weiteren Minuten hört mich Rijeka.
Der Mann da unten spricht erstaunlich gutes Englisch mit starkem US Einschlag. Aber auf dem Radar sehen dürfte er uns nicht. Denn ich soll mich an einem Punkt melden der 10 Meilen neben und nicht vor mir liegt.
Doch das lässt sich schnell aus der Welt schaffen. Unkompliziert gibt’s dann ein „direct to Losinj“.
Traumhafte Landschaft in 3000ft über dem Meer und den Inseln. So macht das Fliegen spaß.
Dann Weitergabe auf die Losinj Frequenz. Doch da meldet sich niemand.
Hier macht sich meine Vorbereitung bezahlt. Denn ich habe in diversen Blogs gelesen, dass das da meist so ist. Man soll einfach UNICOM reinrufen.
Ich frage nochmal kurz in Rijeka nach ob das eh ok ist. Ja. So wird’s gemacht.
Wir nehmen gleich die Piste 20. Denn wie sich zeigt kommt der Wind eh genau von der Seite. Also ist die Landerichtung egal.
Nachdem wir der erste Flieger heute hier sind haben wir dann aber mit unerwarteter Konkurrenz auf der Landebahn zu kämpfen.
Ein Schwarm Möwen sitzt da gemütlich herum und fliegt uns dann genau entgegen. Das Ausweichmanöver gelingt – die Landung ist deshalb dann nicht ganz so elegant wie geplant. Aber wir haben sicher aufgesetzt.



Doch dann kommts: Beim Setzen der Feststellbremse macht es einen Schnalzer. Die linke Bremse ist dahin.
Nachdem der Motor aus ist inspizieren wir sie, tja, die ist wirklich hin.
Kurzer Anruf in LOAU. Was sollen wir machen??
Nach einigem hin und her heißt es dann zwei Tage später (nachdem klar ist, dass sie es vor Ort nicht richten können weil sie die Ersatzteile nicht haben) dass der Wart aus Stockerau kommt.
Ich radle raus zum Flugplatz in Losijn, doch niemand kommt. Dann der Anruf: Leider musste man über Radly umdrehen. Das Wetter ist zu schlecht.
Langsam werden wir nervös. Denn am Montag sollten wir zurück, am Dienstag wartet die Arbeit auf uns. Und die Fahrt mit Bus und Zug ist auch nicht unbedingt eine Alternative, denn der Spaß dauert 15 Stunden.
Doch es kommt Hilfe. Go schickt einen großen Rettungstrupp auf die Reise.
Zwei Flieger, einer davon nach Zwischenstopp in Wiener Neustadt wo ein Techniker eingesammelt wird.
Und so werkt der Herr am Flieger. Und fünf stehen um ihn herum und geben gute Tipps.
Dann endlich. Die Maschine ist repariert. Nur leider startet sie jetzt nicht mehr. Abgesoffen in der Hitze.
Mit vereinten Kräften bringen wir sie dann doch noch zum Laufen.



Allerdings: Das Wetter in Österreich ist nicht so ideal. Über den Bergen gibt’s reichlich Gewitter.
Also umplanen. Wir fliegen über Zagreb und Ungarn zurück (Wie gut, dass ich auch die Ungarn Karte eingepackt habe).
Der Flug verläuft problemlos. Der Mann von Zagreb Info ist extrem hilfreich. Bietet uns Abkürzungen an und koordiniert das auch gleich mit den Ungarn.
Als wir nach Österreich kommen sehen wir die Gewitter die uns erspart geblieben sind.
Fazit: Eine tolle Reise. Bestes Essen. Das Meer noch etwas kalt. Und wieder genug Stoff um mit Fliegerkollegen zu tratschen.

Ein etwas anderer Reisebericht Montag, 08.06.2015, 11:49 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen
nun, der Go war leider nicht mit dem Flugzeug sondern mit dem Auto nach Heidelberg unterwegs, Therapie für Monika ...
Ich hatte ein paar Tage Zeit, was lag näher als die Technikmuseen Speyr und Sinsheim anzusehen.

Vorweg, die beiden Museen sind eindeutig eine Reise wert, bei beiden Museen ist jeweils ein Flugplatz, quasi der Nachbar, in Sinsheim jedoch nur ein Segelflugplatz, da wird's bewilligungstechnisch wohl eher schwierig hinzukommen.
Speyr jedoch ist ein ausgewachsener Regionalflughafen, dort trifft man mit jeder Cessna rein und das zweite Museum ist keine halbe Autostunde entfernt.

Ein paar Bilder zum Gusto machen ....




Link: Homepage Museum Sinsheim

Link: Homepage Museum Speyr

Link: Homepage Flugplatz Speyr

Tannkosh gibt's leider nimmer Freitag, 31.10.2014, 20:54 Uhr
Josef Reithofer » Druckversion zeigen
Leider hat mich mein Bauchgefühl nach dem letzten Fly-In 2013 nicht getäuscht und es wird für das legendäre Fliegerfest und Ziel unserer Vereinsausflüge "in absehbarer Zeit" keine Fortsetzung mehr geben. 1400 Flugzeuge und 15000 Zuschauer auf einem Flugplatz unserer Größe waren schon hart an der Grenze des Machbaren. Jede weitere Steigerung wäre kaum mehr bewältigbar und daher ist die Entscheidung des Teams rund um Verena und Mattias Dolderer für mich durchaus nachvollziehbar. Trotzdem schade, weil wir nach den bisherigen Zusagen für 2015 gute Chancen hätten, eimal mit allen verfügbaren Flugzeugen einen Vereinsausflug zu fliegen.

Die genialen Flugvorführungen, unzählige Aussteller und hunderte Gleichgesinnte, die (bei meist schlechtem Wetter) ebenfalls bei ihren Flugzeugen gezeltet haben, wird jeder Teilnehmer noch lange in Erinnerungen behalten.

Oder wie Rainer mal gesagt hast: "Wenn du im Hotel übernachtest, dann bist du Gast in Tannkosh, wenn du beim Flieger dein Zelt aufbaust, dann bist du Teil von Tannkosh" - besser kann man den Geist von Tannkosh nicht beschreiben.

Wir waren dabei !!!!


Link: Pressemitteilung der Dolderers

Link: Unser Bericht vom Vereinsausflug 2011

Link: Unser Bericht vom Vereinsausflug 2013

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