| Flugplatzfestl 2004 | Montag, 21.06.2004, 12:00 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Freitag 18.06.2004, die Vorbereitungen: Anfänglich strahlender Sonnenschein, danach strömender Regen, was aber der Stimmung (überhaupt zur späteren Stunde) nix zu leide tat, wie die Fotos beweisen. Nach erfolgreichem Test der Bierabfüllanlage, durch Commander Hansel,W. König, Ch. Lenz und dem Webmaster begann dann der gemütliche Teil des Tages. Anm: des Webmasters: Einige Bilder vom Commander Breiner unterliegen strenger Zensur und liegen beim Webmaster auf. Samstag, 19.06.2004: Alle haben gebangt, der Wetterfrosch hat ab etwa 14:00 Uhr Regenschauer angesagt. Aber glücklicherweise eine Fehlprognose. Zumindest in unserem Raum nicht mehr als ein paar Tröpferl. (Zur Ehrenrettung des Meteorologen sei gesagt, dass es in Hollabrunn ganz schön "gewaschelt" hat....) Einige hundert Besucher kamen zu uns um wieder einmal die Flieger aus der Nähe zu sehen, möglicherweise auch einzusteigen und zu fragen, was Sie immer schon über die Fliegerei wissen wollten. Ein gemütlicher Tag welcher perfekt organisiert war und mit vielen Helfern auch zu allen Zeiten optimale Betreuung der Besucher gewährleistet hat. Vom Parkplatzteam, welches für die reibungslose Zu- und Abfahrt zum Fest gesorgt hat, bis hin zum Platzsprecher, welcher zwischen den Kommentaren immer wieder Zeit für ein Scherzerl fand. Ziemlich stressfreier Tag für alle Beteiligten. Großen Dank an alle Helfer welche hier zur Stelle waren, um wie immer ehrenamtlich, mitzuwirken. Ein kurzer Rückblick in Bildern mit einigen Worten anbei. Die Modellflieger aus Sierndorf und Arthur Frenslich's Freunde vom Jetclub waren wieder da. Vom Segler bis zum turbinengetriebenen Jet war alles vertreten. Wenn man diese Bilder sieht kann man kaum etwas anderes denken, als dass die Jungs perfekt sind... Helmut Hausader hat uns wieder einmal gezeigt was mit einem Motorflugzeug alles möglich ist. Katana Formation:
Zusätzlich haben wir gemeinsam mit Aerial Helicopter Rundflüge gemacht, Robert war mit einer Skyvan da und ein paar Fetzenbändiger waren auch unterwegs.. Sonntag hat's eigentlich nur geregnet, bis auf eine Handvoll Unentwegte, mit welchen wir Hangarführungen gemacht haben und der Weihe unserer OE-DHW war eigentlich nix los. Am Abend waren alle Helfer komplett durchnässt und das Fest ganz weggeräumt. Noch zwei Anmerkungen: Die Kuchen und Tortenbäcker waren einfach super, wirklich perfekte Arbeit. Der Mathias Seidl hat vor dem Fest eine Woche Urlaub gehabt. Diese hat er praktisch gänzlich am Platz verbracht um dafür zu sorgen, dass das Gras optimal geschnitten ist und viele, viele andere kleine Handgriffe erledigt wurden. Alle jene, welche ich hier nicht erwähnt habe und die wirklich auch viel mitgeholfen haben, fallen unter das am Anfang ausgesprochenen Pauschaldankeschön !! |
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| Der Fahrtmesser | Donnerstag, 17.06.2004, 12:00 Uhr | ||||||||||||
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Geschwindigkeitsmessung in Bezug auf die Luft, ein unendliches Thema. Vorausgeschickt: wir lesen immer die IAS (Indicated Airspeed) ab, eh klar sagt ja der Name -- angezeigte Luftgeschwindigkeit. Diese IAS entspricht nur in den seltensten Fällen der TAS (True Airspeed -- wahre Luftgeschwindigkeit), da Fehler in der Anströmung / Einbaulage oder physikalische Grundgesetze, die IAS von der TAS abweichen lassen. Die Einbauposition des Staurohres wird vom Flugzeughersteller so gewählt, dass nur geringe Beeinträchtigungen der Strömung im Bereich der Geschwindigkeitsabnahme stattfinden. Trotzdem gibt es Fehlanzeigen, z.B.: beim Klappenfahren. Die Größe der Fehler ist im jeweiligen Handbuch des Fliegers zu ersehen. Die aufgrund der Handbuchwerte korrigierte IAS heist dann CAS (Calibrated Airspeed -- kalibrierte Luftgeschwindigkeit) Das Medium Luft unterliegt verschiedensten physikalischen Einflüssen, welche die Funktion des Fahrtmessers beeinträchtigen. Zum Beispiel die Luftdichte. Das Medium Luft unterliegt verschiedensten physikalischen Einflüssen, welche die Funktion des Fahrtmessers beeinträchtigen. Zum Beispiel die Luftdichte. Also, größere Höhe, dünnere Luft, kleinere Kräfte, falsche Anzeige. Oder die Temperatur, wärmere Luft ist dünner, daraus folgt ebenso eine falsche Anzeige.... Korrigieren wir diese Faktoren von der CAS weg, erhalten wir die TAS. Übrigens ist der, in einigen unserer Flugzeuge angebrachte, Korrekturring eine feine Sache. Man kann die TAS auf einfachste Weise zu ermitteln. Ablesen der Höhe (Druckhöhe, 1013 hPa) vom Höhenmesser, Ablesen der Außentemperatur und übereinanderstellen der Werte am Korrekturring. Auf der Außenskala kann nun einfach die TAS abgelesen werden.
Manövergeschwindigkeit: |
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| Gestern am Flugplatz..... | Mittwoch, 16.06.2004, 12:00 Uhr | |||
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| IFR/CPL Kurstermine | Dienstag, 15.06.2004, 12:00 Uhr | |
| Ilse Binder | » Druckversion zeigen | |
| Für den neuen IFR/CPL Kurs wurden fürs Erste folgende Termine fixiert: Dienstag 15.06 jeweils 18.00 Uhr im Schulungsraum 1. |
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| Onkel Fritz is back..... | Dienstag, 15.06.2004, 12:00 Uhr | |
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Unser Fritz Uhl und Klaus Peter Janner sind wieder in Stockerau gelandet. Immerhin, über 5000 Kilometer in 8 Tagen haben die Beiden zurückgelegt. Beeindruckende Eckdaten: Stockerau, Bremen, Westerland-Sylt, Helgoland, Gronningen, Antwerpen, Ostende, London Biggin Hill, Ostende, Reims,Saarbrücken, Rotenburg od der Tauber, Stockerau. Kommandante Fritz ist übrigens knapp über 70 und fliegt VFR !!!!! |
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| Raceday..... | Sonntag, 13.06.2004, 12:00 Uhr | |||||||||||||
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| Das Negative zuerst, der Veranstalter hatte wenig Glück mit dem Wetter und seiner internen Festorganisation. Daraus haben sich viele kleine Probleme ergeben, welche in Verbindung mit den Zuschauermassen ein wenig eskalierten. Leider wurde aus dem geplanten Raceday ein An- und Abreisetag für die Besucher. Die Verpflegungspartie konnte am Abend gut lachen, ihr Kassaladl dürfte Abends nicht mehr zugegangen sein, denn getrunken und gefuttert wurde teilweise schon aus Frust über den immer wieder verschobenen Rennbeginn. Aber der Reihe nach: zuerst überrennen die Besucher- und Teilnehmermengen den Veranstalter, ich habe gehört, dass die Anreise von Stockerau Mitte bis zum Flugplatz etwa eine Stunde gedauert hat. Unglaubliche Mengen Interessierter sind auf den Beinen um am Flugplatz das Rennen zu sehen. Letztendlich ist die Strasse von Stockerau Richtung Flugplatz beiderseits, vom Ortsende Stockerau bis zum Flugplatz, komplett verparkt. Immerhin ca. zwei mal 1,5 Kilometer von geparkten Autos (so geschätzte 600 Autos). Die Weinlingerschottergrube leider aufgrund der Regengüsse recht "gatschig" aber auch ganz gut verparkt. Unsere Zufahrtsstrasse verparkt und der Ostteil des Flugplatzes auch in 5 Zweierreihen mit Autos vollgestopft. Ich schätze (mit den angemeldeten ca. 250 Teilnehmern) nochmals etwa 600 Autos. Der erste Regenschauer (TSGR laut Forecast) überrascht alle. Auch die empfindliche Elektronik der Zeitnehmung. Trocknung der Komponenten mittels Heißluftpistole, dann wird die Piste trockengefahren, dabei zerreißen die Autos die für die Zeitnehmung nötigen Kabel -- weitere Verschiebung des Rennens. Die Zuseher beginnen jetzt „ein wenig unruhig“ zu werden. Letztendlich startet das Rennen etwa gegen 14:00, immer noch mit Sorgen bei der Zeitnehmung. Aber was soll's, Gas geben kann man auch ohne eine genaue Zeitnehmung zu haben. Einfach Auto gegen Auto aufstellen und losfahren. Teilweise recht eindrucksvolle Leistungen werden geboten. Nicht nur die Beschleunigungen sind sehenswert, der Sound der Autos und Bikes ist manchmal recht imposant. Leider sind viele von den Superschlitten nicht gefahren, aber Bilder gib's trotzdem für Euch: | ||||||||||||||
Ein wenig überrascht hat es uns schon, den Janach Fritz und die Mayr Uli als Rennteam zu sehen. Aber wie das letzte Bild rechts zeigt „Mayr1“ und „Fritze Tuning“......
Hier noch ein paar Eindrücke vom Event:
Unser Fazit:
Imposante Massen von Interessierten bei dem Event, offenbar übt nicht nur die Formel 1 eine hohe Faszination aus. Einige Sicherheitslücken, welche wir bei unserem eigenen Festl möglichst zu vermeiden trachten werden, sind aufgefallen. Geringe Beschädigungen an der, durch dreimalige Regenschauer, aufgeweichten Grasnarbe. Relativ disziplinierte Teilnehmer, geringe Beschädigungen durch durchdrehende Reifen am Flugfeld. Die genauso wie die Menschenmassen imposanten Müllmengen wurden relativ schnell wieder in den Griff bekommen.
Kritik an einer Veranstaltung zu üben ist ganz leicht, eine gute Veranstaltung aufzuziehen ist eine schwierige Sache. Es gehört schon eine große
Portion Mut (Idealismus, Organisationstalent, etc.) dazu, sich über solch eine Festorganisation zu trauen.
Ps.: Walter König hat uns eine kleine Hörprobe gemacht ... KLICK
PPs.: dank an Herrn Maukner für sein Bild vom Start der Corvette.
PPPs.: Echte Männer - es kommt der Sommer KLICK
| Wie aus dem Lehrbuch...... | Donnerstag, 10.06.2004, 12:00 Uhr | ||||
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| Heute Abend, während die Truppe von Race & Sound die Piste für das morgige Rennen prepariert hat, gab es in Stockerau ein Naturschauspiel. Ein TCU wie aus dem Lehrbuch hat sich über Wien ausgebildet. |
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| Nach der EU Verordnung 4711-0815/2004 sind Schulflugzeuge zu Kennzeichnen... | Donnerstag, 10.06.2004, 12:00 Uhr | |||
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| Peter hat heute was entdeckt, ein Schilderl war am Flugplatz liegengeblieben. Sofort ist in Ihm eine Idee gereift, "Du Go, hast die Digicam mit ??" Persönliche Anmerkumg vom Gocki: Nachdem die EU kleine Sorgen wie 65 Notabschaltungen vom Atomkraftwerk Temelin nicht sofort in den Griff bekommt, hat Sie sich jetzt wichtigeren Themen zugewandt, der Kennzeichnungspflicht für Schulflugzeuge. Hier ist wenig Widerstand von großen Kreisen der Bevölkerung zu erwarten, somit ein ideales Betätigungsfeld für diverse Bürokraten gefunden. Hier habt Ihr einen Vorschlag aus Stockerau gesehen, wie das Problem zu lösen wäre.... |
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| Pilotinnentreffen am Flugplatz | Samstag, 05.06.2004, 12:00 Uhr | ||||||
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| Peter Puff, Redakteur einer Lokalzeitung im Bereich Korneuburg und Stockerau war am Mittwoch am Flugplatz um für seinen Artikel zu recherchieren. Thema: die fliegenden Frauen in Stockerau.... Nach einem kurzen Rundruf trafen sich etwa 15 Pilotinnen in unserem Fliegerstüberl zu diesem Termin. Da das Wetter leider zu schlecht zum Fliegen war, konnte nur geplaudert und fachgesimpelt werden (Du, Viktoria, wenn Du beim starten des Jetrangers ........). In einer Regenpause ist Peter dann doch zu einem Foto der Ladies vor einer unserer Katanas gekommen. © art-pedro, 2004 Wir danken all unseren Damen für Ihr Engagement, sich für einen 30 Sekunden Fototermin im Nachmittagsverkehr von Wien nach Stockerau zu quälen . Besonders sei hier noch die Uli erwähnt, welche etwa 10 Minuten zu spät kam und somit nicht einmal am Bilderl ist. Danke auch an Peter für die Zurverfügungstellung des Bildes (Go hat die Digicam zuhause vergessen...) Anläßlich des Treffens haben wir kurze Bilanz gezogen: 37 Pilotinnen im Verein eingeschrieben davon 7 Segelfliegerinnen, 6 Helicopterpilotinnen, 1 Ballonfahrerin, etwa 25 Motorpilotinnen, 3 Flugschülerinnen, 2 Fluglehrerinnen, 6 mit Berufspilotenlizenz, 1 Flugfunkausbildnerin gesagt muss auch noch werden, dass manche der Damen mehrere Lizenzen besitzen. Spitzenreiterin dürfte die Andrea sein, mit 3 Scheinen (Ballon, Motorflug und bald auch noch den Segelfliegerschein). Begonnen hat alles 1952. Damals hat Leni HARMER Ihren ersten Start am Waschberg absolviert (23 Sekunden am Gummiseil mit einem SG38). In weiterer Folge war Sie die Erste Dame mit einer Lizenz in unserem Verein Motorflugmäßig war Christine FINZ das "erste Mädel" mit Schein. Leider hat sich Ihre Spur komplett verloren. Soweit wir uns erinnern konnten, etwa 1973 - 1980 aktiv.
Ohne Worte....... |
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| Zwischenbericht vom Segelfluglager | Dienstag, 01.06.2004, 12:00 Uhr | |
| Pepi Reithofer | » Druckversion zeigen | |
| Da zur Zeit das Wetter in Timmersdorf eh nix zum Segelfliegen ist, nutzen wir die Zeit für einen kurzen Zwischenbericht: Die ersten Tage waren für’s Einfliegen in der für viele von uns neuen Gegend und einige Tage waren leider auch durch Regen für uns Segelflieger unbrauchbar. Aber am 25. Mai und zu Pfingsten war endlich das erhoffte Hammerwetter für die ersten größeren Streckenflüge, das wir auch entsprechend nutzen konnten: Fritz Janach (638 bzw. 418 km) und Rudi Frenslich (455km) fliegt mit ihren eigenen Fliegern sowieso in einer eigenen Klasse, aber auch mit den Vereinsflugzeugen konnten wir ansehnliche Streckenflüge erfliegen: Franz Havlicek wurde zwar an den verschiedensten Stellen mit seinem Spatzen gesehen, aber mangels GPS-Dokumentation und nur durch seine Schilderungen sind seine Flüge nicht mehr vollständig nachvollziehbar. Die neu angeschafften GPS-Logger in allen Vereinsflugzeugen haben sich nach einigen Anfangsproblemen (Einschalten vergessen, Speicher vor dem Flug nicht gelöscht, usw.) bewährt und das Auswerten und Vergleichen der Flüge am Abend ist immer wieder recht interessant. Nur die Schilderungen der geleisteten Heldentaten werden jetzt wieder deutlich vorsichtiger, da alle Flüge mit Position, Höhe, Geschwindigkeit, Steigwerten und Luftraumverletzungen im Sekundentakt am Laptop nachvollziehbar sind. Da das Fluglager sowieso noch 2 Wochen dauert, hoffen wir, dass noch einige gute Streckenflugtage für uns zu Nutzen sind. |
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