Dienstag - Juli - 10.07.2007 - 00:54 Uhr
» Segelfluglager 2007 in Timmersdorf
Unser Urlaub ist leider schon seit einiger Zeit vorbei und der berufliche Alltag hat uns längst wieder eingeholt, aber trotzdem an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf das heurige Segelfluglager.

Veranstaltungsort
Obwohl das letzte Fluglager total verregnet war, haben wir uns auch heuer wieder für 3 Wochen in Timmersdorf entschlossen, weil einfach unterm Strich die Vorteile von LOGT gegenüber allen anderen Segelflugplätzen in den Alpen deutlich überwiegen. Die Anreise ist nicht allzu weit, ein Campingplatz ist direkt am Flugplatz, wir können mit unserer KUB selbst schleppen und vor allem sind der Platz und die Umgebung für Streckenflugambitionierte, aber auch für Anfänger bestens geeignet. Weil's bereits das 4. Jahr in Timmersdorf ist, haben wir am Flugplatz quasi schon das Hausrecht und kennen mittlerweile praktisch alle Mitglieder des lokalen Vereines.

Wetter
Nach dem absoluten Tiefpunkt im Vorjahr war sowieso nur mehr eine Steigerung möglich und so war es dann auch. Von den 22 Tagen sind wir immerhin an 17 Tagen geflogen, wobei sich die Entscheidung, nach mehrjähriger Pause wieder einen Falken und zum ersten mal überhaupt die Fox mitzunehmen, als richtig herausgestellt hat, weil mir diesen Flugzeugen auch an den thermisch inaktiven Tage ein Flugbetrieb möglich ist.
Der einzige Wermutstropfen war an fast allen guten Tagen die recht hohe Gewittergefahr am späteren Nachmittag.

Flugleistungen
Insgesamt sind wir mit allen Flugzeugen 245 Flüge und 167h geflogen. Davon gehen 54 Flüge und 58h auf die Vereins-Segelflugzeuge, 22 Flüge und 16h auf den Falken, 109 F-Schlepps auf die Remorquer, 31 Kunstflüge auf die Fox und der Rest auf die Privatflieger.
Trotz der generell recht ordentlichen Flugleistungen sind unsere Streckenflüge wegen der bereits erwähnten hohen Labilität am Nachmittag eher bescheiden geblieben. Unser aller Obmann Fritz Janach hat 341 und 254km erreicht, Günter Mayer 228km und mir selbst sind 315km gelungen. Rudi Frenslich kann uns nicht mehr genau sagen, wo er überall war, wird aber auch irgendwo in dieser Bandbreite gelegen sein.

Teilnehmer
Die mehr oder weniger erfahrene Stamm-Mannschaft war natürlich auch heuer wieder dabei: Franz Bachmayer, Rudi Frenslich, Gitti Gibisch, Reiner Gottfried, Franz Havlicek, Fritz Janach, Herbert Kaschowitz, Herbert Liess, Günter Mayer, Karl-Heinz Müller, Franz Neubauer, Markus Neulinger, Josef Reithofer, Leo Schindler, Gerhard Sobotka, Thomas Vavra.
Besonders erfreulich ist, dass mit Erich Cozowicz, Josef Füricht, Roman Gschwandtner, Martin Koschicek und Dominik Pfister fünf Newcomer den Weg in unsere Segelfliegergruppe gefunden haben, wobei die beiden Youngsters Roman und Dominik für eine deutliche Senkung des Altersschnitts gesorgt haben.
Und natürlich auch heuer wieder Herbert Duschek und Schorschi Pohl für die Verpflegung und eine ordentliche Flächenbelastung im Twin-Astir.

Sonstiges
Herzlichen Dank an unsere Flugzeug-Warte Franz Ehmoser und Sebastian Klug, die nach 2 vergeblichen Flugversuchen mit dem Auto nach Timmersdorf gefahren sind, unter Erduldung unserer schlauen Sprüche den defekten Starter der KUB getauscht haben und nach getaner Arbeit sofort wieder abgerauscht sind, um eine Cessna in Stockerau zu reparieren.
Zwei Kunstflugfreunde aus Innsbruck und Graz sind von uns kurzerhand adoptiert worden und haben unser Segelfluglager samt Fox und Schleppmaschine als Training für die Staatsmeisterschaft in Niederöblarn genutzt. Dürfte auch was gebracht haben, immerhin hat der Tiroler als Sieger den Halbacro-Bewerb beendet (aber ohne Stockerauer Beteiligung – sonst hätte es natürlich anders ausgesehen).
Die Sonnenuntergänge nach den Gewittern waren wie schon in den vergangenen Jahren unbeschreiblich.

Fazit
Nach dem verregnetem Vorjahr war das heurige Fluglager wieder wesentlich besser. Die ganz großen Streckenflüge sind zwar ausgeblieben, aber Beteiligung und Flugleistungen waren ganz in Ordnung.




Link: Flugplatz Timmersdorf



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» von Josef Reithofer