| Zwischenbericht von der Generalüberholung des 9280 | Sonntag, 28.02.2016, 17:31 Uhr | |
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| Falls sich in den vergangenen Wochen/Monaten jemand über die staubigen Gestalten am Flugplatz gewundert hat: Das sind keine Obdachlosen, Vandalen, Flüchtlinge oder Aliens, sondern nur die fleißigen Helfer, die unsere Flugzeugwarte bei der Generalüberholung des 9280 unterstützen. Wir haben bis jetzt 4 Monate und rund 800 Arbeitsstunden daran gearbeitet, der höchste Grad der Zerstörung ist längst überschritten und wir sind jetzt beim Wiederaufbau angelangt, sind also quasi schon im langen Endanflug. Was bis jetzt geschehen ist: Zuerst ist der Motorsegler zerlegt worden und alle Holzteile, wie Flügel, Höhen- und Seitenleitwerk sind in den Container am Parkplatz gewandert, wo wir die groben Abbeiz- und Schleifarbeiten durchführen. Das Entfernen der Bespannung war noch die einfachste Übung, wobei wir auf der Innenseite der Bespannung eine Widmung von 1995 gefunden haben, aus der eine gewisse Unzufriedenheit mit dem damaligen Vorstand hervorgeht. Der lackierte Bereich der Flügel ist mit Abbeizmittel und Aceton behandelt worden, wobei die chemische Brühe auf den unterschiedlichen Lackschichten von vergangenen Reparaturen auch unterschiedlich gut funktioniert hat. Beim Einkaufen der nicht gerade geringen Mengen von dem Zeug haben wir nach den Terroranschlägen in Paris zeitweise befürchtet, ins Netz der Rasterfahndung zu geraten. Die letzte Reste von Farbe und Kleber sind in tagelanger und mühsamer Handarbeit abgekratzt und -geschliffen worden. Die Querruderbeschläge haben mit der Zeit schon deutliches Spiel bekommen und sind zu Reparatur ausgebaut worden. Leider ist dieser Bereich nicht sehr reparaturfreundlich konstruiert worden, weil dafür die umgebende Holzstruktur zerstört werden muss, was natürlich den Wiederaufbau nicht gerade einfacher macht. Die Scharniere sind aber mittlerweile vom Hersteller repariert und wieder eingebaut worden. Zurzeit wird die umliegende Holzstruktur wieder neu aufgebaut, damit als nächster großer Schritt die neue Bespannung aufgebracht werden kann. Wir haben uns für eine neu zugelassene Folie entschieden, die eigentlich aus dem Modellbau kommt und bereits fertig eingefärbt ist, was einerseits eine Menge Arbeit für die Lackierung und andererseits rund 5 kg Gewicht einsparen soll. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass sämtliche Holzteile in einem annähernd neuwertigen Zustand sind, was eindeutig die Qualität dieses Werkstoffes für den Flugzeugbau zeigt, wenn er entsprechend sorgfältig behandelt wird. Zeitgleich zu den Holzarbeiten im Container ist der Stahlrohrrumpf in der Werft bis auf das Gerippe zerlegt worden, d.h. die Bespannung, sämtliche Verkleidungen, Motor, Tank, Steuerung, Interieur und das Cockpit sind ausgebaut worden. Leider sind dabei schon bald ziemlich grausliche Roststellen zutage getreten, sodass die Arbeiten am Rahmen wesentlich umfangreicher als geplant ausgefallen sind. Entgegen unseren ursprünglichen Absichten haben wir den Stahlrohrrahmen daher vollständig freilegen müssen, damit wir ihn extern sandstrahlen und lackieren lassen konnten. Sämtliche Steuerstangen und Umlenkhebel der Steuerung sind ebenfalls abgeschliffen, rissgeprüft und neu lackiert worden. Das mag vielleicht für den einen oder anderen etwas übertrieben wirken, aber nur so hat Sebastian K. überhaupt erst einen Riss im Bereich einer Schweißnaht am Copiloten/Lehrer-Steuerknüppel (letztes Bild) feststellen können. Woher dieser Riss stammt und wie lange er schon da ist, lässt sich schwer sagen – die Vermutungen reichen von einer schlechten Schweißung bei der Herstellung bis zur Meinungsverschiedenheit von 2 bärenstarken Piloten. Unsere Warte haben jedenfalls nicht lange überlegt und einen neuen Hebel bestellt – der alte kommt in die Kuriositätensammlung. Da die Steuerung sowieso schon zerlegt ist, werden wir bei dieser Gelegenheit natürlich auch gleich die Steuerseile, sowie alle Gelenk- und Kugellager ersetzen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass diese Generalüberholung aufgrund der vorgefundenen Rostschäden am Rumpfgerüst und des Steuerhebels doch nicht ganz sinnlos ist. Das alte Instrumentenbrett war auch schon arg abgegriffen und mehrfach umgebaut, daher haben wir ein neues laserschneiden und schwarz eloxieren lassen, wodurch wir auch gleich die Instrumentenanordnung weitgehend dem 9054 anpassen können. Zusätzlich zum vorhandenen S-Transponder kommen ein neues 8,33kHz-Funkgerät ATR 833A (wie in der KUB), ein Flarm und ein Kastl für die Flugabrechnung rein. LED-ACL und LED-Positionslichter runden das Ganze ab, was besonders im Motorsegler einen Sinn macht, damit das alte stromfressende ACL bei abgestelltem Motor nicht mehr die Batterie leersaugt. Abschließend möchte ich es nicht versäumen, mich bei allen bisherigen Helfern für die tatkräftige Unterstützung zu bedanken. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie sich gerade bei solchen „Großbaustellen“ zusätzlich zu den üblichen Verdächtigen auch neue wertvolle Helfer entwickeln, mit denen man vorher überhaupt nicht gerechnet hat. Ohne jetzt die Arbeit von Franz, Sepp, Rudi, Gabriel & Co zu schmälern, möchte ich hier einmal Erhard P., Holger H. und Gerhard P. vor den Vorhang zerren, die weitgehend eigenständig die Holzarbeiten erledigt haben. Bedanken möchte ich mich aber auch Franz E. und Sebastian K., die als Flugzeugwarte für alle Arbeiten voll verantwortlich sind und uns bei allem Vertrauen natürlich auch immer wieder kontrollieren, aber auch bei den Arbeiten helfen und wertvolle Hinweise geben. Dazu passend eine kleine Anekdote am Rande: Franz B. hat irgendeinen Beschlag im Flügel vom alten Lack befreit, aber die vorhandene Drahtbürste war einfach zu groß dafür. Seinen pragmatischen Vorschlag, den Griff einfach abzusägen, hat unser Werftleiter zwar mit einigem Zähneknirschen, aber letztendlich doch akzeptiert. Da das Werkzeug für jeden Wart heilig ist, wirst mit solchen Ideen normalerweise auf Lebenszeit aus der Werft verbannt. So nebenbei sind natürlich auch noch die üblichen Jahreswartungen der Segelflugzeuge erledigt und so manche Katana-Leiden behoben worden: Die Blutspur in der Werft stammt übrigens von Franz E., als er wieder mal recht böse über den 9280 gesprochen hat und dieser beleidigt zurückgebissen hat ... |
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| MIM-Kurs für Segelflieger | Sonntag, 25.10.2015, 09:53 Uhr | |
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| Wie bereits mehrfach bekanntgegeben, soll ja ab April 2018 mit der Umstellung auf EASA-FCL für Segelflieger, die nur eine Hilfsmotor-Startberechtigung im Segelflugschein eingetragen haben, das Fliegen mit dem Falken nicht mehr möglich sein. Wir haben jetzt die Genehmigung, dass wir die dafür notwendige MIM(Motorsegler im Motorflug)-Ausbildung in unserer Flugschule und mit unseren Motorseglern durchführen dürfen. Das Ersttreffen für diesen MIM Kurs findet am Freitag den 6.11.2015 um 18:00 am Flugplatz Stockerau statt. Wir werden versuchen die Theorie- und Praxistermine gemeinsam festzulegen. Bitte bringt zu dieser Informationsveranstaltung gleich folgende Dokumente mit: Pilotenschein Funksprechzeugnis Medical |
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| Generalüberholung OE-9280 | Sonntag, 25.10.2015, 09:50 Uhr | |
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| Der Falke OE-9280 wird ab Dienstag, den 27.10.2015, wie geplant von unserer Werft mit Unterstützung durch die Segelflugsektion generalüberholt. Über die Wintersaison steht also nur der 9054 zur Verfügung. Der 9280 sollte ab Ende März/Anfang April im neuen Glanz wieder flugklar sein. |
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| Kurzer Bericht über die Segelflug-Schnupperflugtage | Sonntag, 30.08.2015, 23:46 Uhr | |
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| Das Wetter war mit über 35°C eigentlich viel zu heiß zum Fliegen, aber sonst gibt es nichts, worüber man an diesem Wochenende klagen könnte: 24 Segelflug-Interessenten, viel Begeisterung und strahlende Gesichter. Würde mich nicht sehr wundern, wenn einige davon zukünftig regelmäßig am Flugplatz zu sehen wären. Besser hätte es eigentlich nicht mehr laufen können: Der Twin-Astir ist 2 Tage lang von der Früh bis zum Abend nicht zum Stehen gekommen, ständig waren mehrere wissbegierige Interessenten am Segelflugstart und trotzdem ist es nie zu einem Stau oder Hektik gekommen. Vorhersehbar war das sicher nicht und auch ich habe im Vorfeld meine Bedenken gehabt: Einerseits dass gar keine Interessenten kommen und das Inserat im „Rundblick“ nur rausgeschmissene Geld sein könnte und andererseits dass wir überrannt werden und potentielle Flugschüler wieder verärgert nach Hause fahren. Mit den ersten Anmeldungen waren die Bedenken schnell vergessen, aber viel mehr Flüge wären auch nicht mehr möglich gewesen. Die Grundidee war zwar von mir (ok, genau genommen von einem Vortrag beim österreichischen Segelfliegertag über das Marketing-Konzept eines großen Schweizer Segelflugvereines), aber wie so oft hat auch in diesem Fall der Erfolg viele Väter, die ich hier gerne vor den Vorhang stellen möchte: Danke an Hannes B., Manfred P. und Go für die PR-Arbeit mit etlichen Logo-Entwürfen, dem Zeitungsinserat und dem Artikel auf dieser Homepage. Danke an Thomas Z. für die kurzfristige Programmierung der Online-Anmeldung. Danke an unsere Segelfluglehrer Fritz J., Günter M., Gabriel S. und Koni Z., die letztendlich die Flugbegeisterung vermittelt haben. Danke an unsere hitzeresistenten Schlepppiloten Franz B. und Franz E. (der jetzt vermutlich schwere Werft-Entzugserscheinungen hat). Danke an unsere Bodencrew, Starthelfer und Traktorfahrer Gerhard P., Peter M., Eva S., Herbert L. und Thomas F. für die tatkräftige Unterstützung und die Betreuung unserer Fluggäste. Last but not least – im Namen aller ein herzliches Vergelt’s Gott an Verena J. für das vorzügliche Tiramisu. Nachtrag zu Josefs Artikel vom Go: Pepi, Du kannst dich nicht selbst loben, das ist ja klar. An dieser Stelle der Dank des Vorstandes an Dich, Du hast das großartig organisiert und durchgezogen, echt ..... |
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| Segelkunstflug-WM 2015 - Zbraslavice/CZ | Samstag, 01.08.2015, 21:56 Uhr | |
| Josef Reithofer | » Druckversion zeigen | |
| Der Danubia Cup vor zwei Wochen war für Gabriel und Jürgen ja nur das Aufwärmtraining am selben Austragungsort, aber jetzt geht's um die Wurscht. Gabriel stellt sich in der höchsten Klasse "Unlimited" der Weltelite im Segelkunstflug und Jürgen in der "Advanced". Die Tiroler Siggi und Chris, zwei weitere Mitglieder des österreichischen Teams, sind auch bei uns in Stockerau nicht ganz unbekannt und waren schon mehrmals Teilnehmer bzw. Trainer bei unseren Trainingslagern. Alles Gute an unser Team! Link: Link zu Gabriel's lesenswertem Tagebuch Link: Ergebnisse Unlimited Link: Ergebnisse Advanced |
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| Update - Danubia Cup 2015 - Zbraslavice/CZ | Dienstag, 14.07.2015, 08:01 Uhr | |
| Wolfgang Gockert | » Druckversion zeigen | |
| ich kenn ihn, ein bescheidener Mensch, der Gabriel. Einer der Internetauftritte eigentlich garnet mag, aber, jetzt muss es wohl sein, er ist in der Unlimited Klasse, der Königsdisziplin des Segelkunstflugs, österreichischer Meister geworden. Lest den Bericht, ist lässig geschrieben ....., dort gibts sogar ein Bild von ihm. PS von Josef Reithofer: Dem kann ich mich als Segelflugreferent nur anschließen. Gratulation an Gabriel, der jetzt offiziell Österreichs bester Segelkunstflieger ist! An dieser Stelle auch Dank an alle Betriebsleiter, die uns Kunstflieger beim Trainieren immer sehr zuvorkommend behandelt haben und so den Erfolg von Gabriel überhaupt erst ermöglicht haben. Das war und ist für uns in LOAU ganz selbstverständlich, ist es aber nicht und muss deshalb auch mal erwähnt werden. Ich kenne viele Plätze und Vereine, wo die Kunstfliegerei nicht so gesehen wird, und daher können wir alle uns ein kleines Scheibchen von Gabriels Erfolg abschneiden. |
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| Danubia Cup 2015 - Zbraslavice/CZ | Sonntag, 05.07.2015, 11:37 Uhr | |
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| Gabriel und unser Neo-Mitglied Jürgen sind wieder mal bei einem Segelkunstflugbewerb, um uns und das restliche Österreich ordentlich zu vertreten. Wie es sich gehört, informieren sie uns Zurückgebliebenen und Zurückgebliebeninnen über ihre täglichen Berichte und Fotos im Online-Tagebuch. Alles Gute an unsere Buam! Link: Tagebuch |
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| 8 Schleppflugzeuge und 64 Segelflugzeuge an einem Platz | Mittwoch, 24.06.2015, 22:08 Uhr | |
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Tibor Schmidt, der Betriebsleiter in LOGO, hat schon vor einiger Zeit bei mir angefragt, ob wir mit der KUB nicht bei der Segelflug-Staatsmeisterschaft in Niederöblarn schleppen können. Günter M. war nicht schwer für die Schlepperei zu überreden und Cozo hat uns die KUB bei widrigsten Wetterbedingungen nach LOGO überstellt. Ein paar Eindrücke vom Flugbetrieb (und dem restlichen Leben in LOGO) gibt's hier Der Bewerb läuft noch bis zum Wochenende, aber wir werden schon am Freitag heimreisen, damit wir und die KUB rechtzeitig zum Flugplatzfest wieder in Stockerau sind. Cozo's Rücküberstellung sollte weniger nervenaufreibend werden ... |
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| Segelfluglager 2015 in Timmersdorf | Montag, 08.06.2015, 11:42 Uhr | |
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Net scho wieda, jetzt kommen wieder seitenlange Berichte vom Segelfliegen, Campen, Motorradfahren und die Suderei über den Regen in Timmersdorf – wer so denkt, den muss ich leider an diejenigen weiterverweisen, die mich auch heuer wieder zu diesen Tagesberichten motiviert haben (und das sind nicht nur die teilnehmenden Segelflieger gewesen). Wir sind zum 12. Mal in Timmersdorf und die Dauer ist ebenfalls unverändert 3 ½ Wochen von Christi Himmelfahrt bis zum Wochenende nach Fronleichnam. Vorbereitungen Business as usual, am vergangenen Samstag haben wir in Rekordzeit 6 Segelflugzeuge abgerüstet und in die Anhänger verstaut. Danke an Franz von der Werft, dass er vorsorglich den in den letzten Zügen liegenden Starter der KUB getauscht hat und auch sonst noch vor der Abreise ein fachkundiges Auge auf unsere Schleppmaschine geworfen hat. ... mehr |
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| Passenger Entertainment | Montag, 13.04.2015, 22:03 Uhr | |
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Also, ich würde sagen, Koni hat seine Rolle als Geburtstagsgeschenk für die Tochter von Thomas Holzer recht ordentlich erledigt: Regina's Flug Verblüffend ist die Ähnlichkeit zu diesem Video, das Gabriel schon vor einiger Zeit aufgenommen hat: Julia's Flug |
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