Looooos gehts ....... Montag, 26.03.2018, 15:41 Uhr
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Erstflug des 9280 nach der Generalüberholung Sonntag, 03.12.2017, 22:07 Uhr
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Wie vom Vorstand und vielen anderen schon sehnsüchtig erwartet ist mit dem heutigen Werftflug von Franz E. die Generalüberholung des 9280 abgeschlossen worden.

Der Druck von allen Seiten war in den letzten Wochen durch den 9054-Crash und andere Umstände schon mehr als heftig, trotzdem war es wichtig, der arbeitenden Werft-Mannschaft die notwendige Ruhe für die Fertigstellung und letzten Einstellarbeiten zu lassen. Immerhin geht’s dabei um die Wiederinbetriebnahme und die Sicherheit eines Flugzeuges, das bis auf die letzte Schraube zerlegt war und dafür sind Stress und Termindruck das letzte, das man brauchen kann.

Wie immer bei solchen Projekten tauchen ein paar Probleme, die du vorher nicht testen kannst, erst ganz zum Schluss auf:
Die defekte Tankanzeige haben wir erst bemerkt, als wir den ersten Sprit reingefüllt haben. Vorher musste aber der Flieger mit leerem Tank gewogen werden und für die Wiegung musste der Flieger natürlich erst komplett fertiggestellt sein.
Und dass die Lichtmaschine des neuen Motors das ebenfalls neue Funkgerät bis zur Unverständlichkeit stört merkst du halt auch erst, wenn der Motor zum ersten Mal läuft.
Nix wirklich tragisches, aber jede Bestellung kostet in dieser Phase Zeit, in der du nix anderes machen kannst.
Die fehlende Versicherungspolizze hat uns dann noch eine weitere Woche gekostet.



Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen herzlich bedanken, die in den vergangenen 2 Jahren an dieser Generalüberholung mitgeholfen haben.

Besonders hervorheben möchte ich Erhard P., Holger H., Kerry S. und Gerhard P., weil sie unermüdlich und vom Anfang bis zum Ende der harte Kerns dieses Projektes waren.

Ein besonderer Dank gilt natürlich unseren „amtlichen“ Flugzeugwarten Franz E., Martin H., Walter S. und unserem Avioniker Christian I., ohne die diese Generalüberholung gar nicht möglich gewesen wäre.

Dann wären noch Ludwig B., Rudi F., Eva S., Sepp L., Erich C., Peter K., Go und viele andere.

Zum Organisatorischen
Der 9280 ist ab sofort im Reservierungssystem wieder verfügbar.

Wendet euch bitte für Checkflüge an einen Fluglehrer eures Vertrauens, er wird euch dann auch die neue Ausrüstung, wie Funkgerät, Flarm, ELT und die Charterware-Flugdatenerfassung zeigen.

Gabriels Turns, zwei Maedels vom Spitzerberg, der Imperator und das Wetter in Schaerding Montag, 18.09.2017, 14:15 Uhr
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Bericht von der Segelkunstflug-Staatsmeisterschaft in Schärding


Im Anhang gibt’s wie immer zu solchen Veranstaltungen die Ergebnisse und Gabriel’s Online-Tagebuch, das ich sehr lesenswert und verständlich finde, was aber vermutlich auch daran liegt, dass ich ein wenig von der Kunstfliegerei verstehe, vor Ort bin und mittlerweile Gabriels momentane Stimmungslage recht gut einschätzen kann (vor den Turns ist alles leiwand, danach meistens Weltuntergang).

Die zwei Mädels vom Spitzerberg heißen Jana und Alexia, sind 17 bzw. 19 Jahre alt und vielleicht schon dem einen oder anderen aufmerksamen Beobachter beim Segelkunstflug-Training in Stockerau aufgefallen. Sie lernen schnell und kontinuierlich und die anfänglich noch sehr „mädchenhaften“ Ruderinputs sind mittlerweile so zackig, dass wir am hinteren Sitz der Fox schon ziemlich heftig gegen die g-Kräfte und das drohende Blackout ankämpfen müssen. Es braucht auch nicht viel Überredungskunst um die Mädels auf das Ziel Staatsmeisterschaft einzustimmen.
... mehr


Link: Gabriel's Online-Tagebuch

Link: Ergebnisse

Segelkunstflug-Weltmeisterschaft in Torun/PL Dienstag, 25.07.2017, 10:54 Uhr
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Unser EDV-Fuzzi Gabriel Stangl tritt in Polen wieder mal gegen die weltbesten Segelkunstflugpiloten an - heuer zum ersten Mal im Swift der Nationalmannschaft statt wie bisher im Fox.

Das muss vielleicht etwas näher erklärt werden:
Beide Flugzeuge stammen vom polnischen Konstrukteur Edward Margański, sind uneingeschränkt kunstflugtauglich und stellen praktisch das gesamte Teilnehmerfeld bei internationalen Bewerben.

Der (oder die) Fox ist etwas größer und doppelsitzig, was ihn besonders für die fortgeschrittene Kunstflugausbildung prädestiniert. Für mich persönlich hat er mit großem Abstand das präziseste Flugverhalten aller Flugzeuge, die ich bisher geflogen bin, mit direkter Ruderabstimmung und glasklaren Rückmeldungen an den Piloten. Oder wie ein Ex-Militärpilot mal gesagt hat: "der fliegt ja genauso wie die Saab 105". Und auf die Frage, welche Figuren er mir gerade zeigt: "das sind nur Abfangmanöver" - aso!

Der Swift ist das einsitzige Schwestermodell zum Fox, daher auch kürzer, mit noch geringerer Spannweite und einem Einziehfahrwerk, das sich beim Fox aus Platzgründen leider nicht ausgeht. Das Resultat daraus ist eine deutlich höhere Rollrate und bessere Aerodynamik, was auch in den Ergebnislisten der Bewerbe nicht zu übersehen ist, wo die wenigen teilnehmenden Foxen bestenfalls im hinteren Mittelfeld auftauchen. Leider ist das Flugverhalten aber auch viel nervöser, die Flügel sind schon von der Herstellung leicht verzogen, wodurch er ständig nach links rollen will und im Vergleich zum Fox ist die Rückmeldung vom Seitenruder grottenschlecht. Der Sitz wackelt konstruktionsbedingt und das Cockpit ist so eng, dass größere Piloten wie Gabriel oder Koni das Fahrwerk fast nicht bedienen können.

Das ideale Flugzeug müsste also die Flugleistungen vom Swift mit dem Flugverhalten und der Cockpit-Ergonomie vom Fox kombiniert haben. Leider gibt’s das (noch) nicht und daher bedarf der Umstieg vom Doppelsitzer auf den Einsitzer noch viel Training und Anpassung an das Gerät, was Gabriel in den letzten Wochen und Monaten auch recht intensiv getan hat. Er hat mich ersucht, folgende Zeilen anzuhängen:
„Schöne Grüße an meine Schlepppiloten, Starthelfer, Betriebsleiter und alle FSV2000-Piloten, welche heuer ganz tapfer die manchmal etwas eigenartigen "Ground- und Flightoperations" des WM-Kunstflug-Teams aushalten mussten, und dadurch vielleicht auch manchmal ein Vorrang-Geben aufgezwungen bekommen haben. So ganz ohne Motor ist halt jeder Anflug dann doch auch eine Landung *g*.“

Wie schon gewohnt gibt's auch heuer wieder Tagesberichte und Fotos.

Alles Gute und viel Erfolg an Gabriel und das österreichische Team in Torun.


Link: Gabriel's Online-Tagebuch

Link: Offizielle Seite

Link: Facebook-Fotogalerie

Silvesterfliegen 2016 - ein würdiger Abschluss für ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr! Samstag, 31.12.2016, 21:04 Uhr
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Herrlichstes Winterflugwetter, tiefblauer Himmel, mäßiger Wind in Pistenrichtung und über der Dunstschicht Sicht bis zum Horizont. Die gesamte Flotte ist praktisch ausverkauft und wir Segelflieger wollen natürlich auch den letzten Flugtag des Jahres nutzen – genau genommen die letzten 2 Tage, weil wir schon gestern ein paar Segelkunstflüge über den Flugplatz gezirkelt haben.

Zugegeben, am Start war‘s bei -6° bis knapp unter dem Gefrierpunkt schon ziemlich arschkalt und der Wind hat alles auch nicht gerade angenehmer gemacht. Im heizungslosen Segelflieger war es aber dank der Sonneneinstrahlung überraschend kuschelig und beherzt reingezogene g-Kräfte fördern sowieso die Durchblutung. Mein persönlicher Held des Tages ist aber der Motorflugschüler, der heute früh mit dem Motorrad zum Flugplatz gekommen ist.



Der Typ, der wie Darth Vader im Segelflugzeug ausschaut, ist unser Fallschirmspringer-aus-der-Skyvan-schmeißender Kunstflug-WM-Teilnehmer Jürgen H.

Franz hat bei der aufmerksamen Luftraumbeobachtung im Rückspiegel der Schleppmaschine ein Segelflugzeug entdeckt, das in konstantem Abstand hinter ihm geflogen ist und er hat diese Ungeheuerlichkeit sogar fotografisch dokumentiert.

Danke an Schorschi für die beste aller Gulaschsuppen und an unsere Tiramisu-Dealerin Verena.

Ah ja, Tilli möchte noch mit der entsprechenden Ehrfurcht erwähnt haben, dass er den letzten Falkenflug im 2016er-Jahr erfolgreich absolviert hat.

Im Namen der Segelflugsektion wünsche ich allen Lesern dieser Seite einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass alle guten Vorsätze gelingen mögen!

Jahreswartung der Segelflugzeugflotte Samstag, 10.12.2016, 23:53 Uhr
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Franz B., Erich C., Sepp L., Herbert L., Gabriel S. und Christoph S. haben heute unter verschärften Bedingungen, nämlich bei schönstem Flugwetter, die Jahreswartungen unserer Segelflugzeuge durchgeführt und bis zum Ende des Tages auch abgeschlossen. Da an allen Seglern gleichzeitig gearbeitet worden ist, war ich selbst mit dem notwendigen Papierkram ziemlich beschäftigt, um mit den tatsächlichen Arbeiten an den Flugzeugen Schritt zu halten.
Wie immer gilt unser besonderer Dank unserer Werft rund um Franz E., die uns viele Arbeiten selbst erledigen lässt und nur mehr unser Tun kontrolliert. Wir sehen das auch nicht als Schikane oder ähnliches, sondern als ganz entscheidenden Faktor zur Flugsicherheit und so nebenbei ist immer noch die Werft, oder genauer gesagt der unterschreibende Wart für alle durchgeführten Arbeiten verantwortlich.
Die Segelflugzeugflotte wäre somit wartungsmäßig eigentlich schon bereit für die kommende Saison, bekommt aber bis zum Frühjahr noch die notwendigen 8,33kHz-Funkgeräte und 406MHz-ELTs.
Danke an alle Beteiligten und an Verena für das wie immer vorzügliche Tiramisu!

MiM-Berechtigung - Roland Ulbricht Samstag, 15.10.2016, 18:38 Uhr
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Es geht Schlag auf Schlag - Nach Sepp und Gerhard dürfen wir heute Roland Ulbricht zu seiner MiM-Prüfung gratulieren, die er natürlich ebenfalls souverän und erfolgreich absolviert hat.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Andreas Winkler, der für alle drei als Prüfer zur Verfügung gestanden ist.
Erwähnenswert ist auch, dass Prüfling und Prüfer gemeinsam den Falken gewaschen und eingeräumt haben – nur so als Anregung für diejenigen unter uns, die gelegentlich darauf vergessen!

MiM-Berechtigung - Gerhard Pfalzer Donnerstag, 13.10.2016, 23:02 Uhr
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Nur ein paar Tage nach Sepp hat heute auch Gerhard Pfalzer seinen MiM-Prüfungsflug erfolgreich absolviert.
Und wie Sepp ist auch Gerhard zur Zeit mehr im Falken-Generalüberholungs-Container als im Cockpit anzutreffen.

Wir gratulieren herzlich und wünschen zukünftig - also nach der Fertigstellung des 9280 - wieder mehr Zeit fürs Fliegen.
Mir persönlich waren die Flüge mit Gerhard ein besonderer Genuss, weil ich dabei mehr Passagier als Fluglehrer war und während der gesamten Ausbildung den Knüppel nicht berührt habe.

Erste MiM-Berechtigung – Sepp Leisser Freitag, 07.10.2016, 22:42 Uhr
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Normalerweise ist Sepp ja eher in seinem eigenen Segelflugzeug (Bild 1) oder am Steyr-Traktor (Bild 2) anzutreffen und bei allen anfallenden Arbeiten immer der erste, der aufzeigt (Bild 3). Diesmal dürfen wir ihm aber zur ersten MiM-Berechtigung gratulieren, die im Rahmen unserer Flugschule ausgestellt worden ist (Bild 4).

Die MiM-Berechtigung ist zwar nur eine Zusatzberechtigung für Segelflieger zum Führen von Motorseglern im Motorflug, kann aber zukünftig im rechtlichen Rahmen der EASA-FCL mit minimalstem Aufwand (3h Flugausbildung, keine Theorieprüfung) zu einem LAPL(A) aufgewertet werden, der für alle Motorflugzeuge unserer Flotte reicht.

An dieser Stelle möchte ich mich als Segelflugreferent und im Namen aller MiM-Schüler bei Günter M., Fritz J., Franz E. und Koni Z. für die Organisation und Durchführung des MiM-Theoriekurses bedanken.
Ich selbst hab nur die äußerst angenehme Aufgabe gehabt, mit Sepp sämtliche Navigations- und Überlandflüge (incl. Vereinsausflug) fliegen zu dürfen.

Nachtrag zum LAPL(A)-Upgrade:
Ich hab etwas salopp geschrieben, dass keine Theorieprüfung notwendig ist, wobei ich jedoch nur den ACG-Computertest zur PPL-Prüfung gemeint habe.
Entsprechend der EASA-FCL.135.A muss der Bewerber nur während der praktischen Prüfung gegenüber dem Prüfer auch einen angemessenen Stand der theoretischen Kenntnisse auf den Gebieten betriebliche Verfahren, Flugleistung und Flugplanung, sowie allgemeine Flugzeugkunde nachweisen.
Die ACG verlangt in dem entsprechenden Antragsformular aber trotzdem eine Bestätigung der theoretischen Ausbildung in einer ATO und zusätzlich eine Bestätigung der bestandenen theoretischen Prüfung durch die Behörde, was wohl doch wieder der ACG-Computertest sein wird. Das widerspricht zwar nicht der EASA-FCL, geht aber deutlich über das geforderte hinaus.
Wie auch immer, die 3 (statt bisher 35) Stunden Flugausbildung werden auch von der ACG gefordert und der Weg vom Segelflug- zum Motorflugschein wird einfacher und günstiger als jemals zuvor.
Dank an Tilli, Go und Alex für diese Informationen.

Rückblick auf das Segelfluglager 2016 in Timmersdorf Freitag, 10.06.2016, 15:51 Uhr
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Nachdem es heuer keine Tagesberichte mehr gegeben hat, hier eine kurze Zusammenfassung über dreieinhalb Wochen in der Steiermark.

Das Wetter war in etwa so wie in den vergangenen Jahren, aber mit dem kleinen Unterschied, dass wir gleich am Anreise-Wochenende zum Fliegen gekommen sind. Danach war zwar für eine Woche eine wetterbedingte Zwangspause, die aber mit ein paar Segelflugstunden im Flugbuch schon wesentlich erträglicher war als im Vorjahr, wo wir überhaupt erst nach 2 Wochen zum Fliegen gekommen sind.

Ich werde immer wieder gefragt, warum wir nicht wo anders, zu einem anderen Zeitpunkt oder überhaupt das Segelfluglager veranstalten, aber letztendlich leben wir Segelflieger von der Thermik und diese wiederum von der Wechselhaftigkeit des Wetters. Ständiges Badewetter wäre dafür genauso schlecht wie Dauerregen. Wer fast ein Monat lang beste Segelflugbedingungen erwartet, der hat die Segelfliegerei leider noch nicht ganz verstanden. In diesem Sinne sind die 14 von 25 Tagen, an denen wir geflogen sind, gar nicht so schlecht.

Die heurige Auslastung der Vereinsflotte ist zwar immer noch im unteren Mittelfeld der Aufzeichnungen seit 2001, wobei jedoch zu bedenken ist, dass in den stärksten Jahren (bis etwa 2007) auch deutlich weniger private Segelflugzeuge vorhanden waren.

Die KUB, die ja schon seit dem 2015er-Fluglager unter Startunwilligkeit leidet, hat sich noch in Stockerau entschieden, überhaupt nicht mehr anzuspringen, worauf wir eine Woche vor der geplanten Überstellung auch noch den Versager, äh Vergaser zur Überholung versendet haben. Nach den ersten Startversuchen mit dem überholten Vergaser war wieder mal ein Starter samt Zahnkranz fällig und somit sind die ersten 20 Schlepps auf die beiden Timmersdorfer Remorqueurs verbucht worden. Knapp vor der Fluglagerhalbzeit hat die alte Dame wieder ihre guten Startmanieren gefunden und nachdem in den letzten Monaten praktisch das gesamte Zünd- und Spritsystem überholt worden ist, sollte das so bleiben und auch für die Lebensdauer der Starter förderlich sein. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Franz aus der Werft für seine Bemühungen und Ausdauer. Nach den ersten positiven Meldungen aus der Heimat war Erich sowieso nimmer zu halten und hat sich mit Werner in den Zug nach Stockerau gesetzt.

Die Fox, die sonst immer als Alternative für die weniger guten Tage dient, hat natürlich auch unter dem KUB-Ausfall gelitten, aber danach haben wir immerhin noch 9 Kunstflüge durchgeführt.

Das Chartern des Timmersdorfer Falken war heuer leider nicht mehr ganz so unkompliziert, weil die Timmersdorfer Fluglehrer nicht immer verfügbar waren und danach eine längere Wartung fällig war. Danke an Werner und Alex, dass sie trotzdem diese Einweisung gemacht haben und so auch Toni, Hans und Schorschi in die Luft gebracht haben.

Besonders freuen wir uns immer wieder über Besuche aus der Heimat und wenn ich niemanden vergessen habe, dann waren es diesmal Verena, Gabriel, Gernot, Ilse und Desi. Warum Cäptn. Tschända und Toni nicht mit der DID nach Timmersdorf fliegen durften ist eine andere Geschichte …

Nachdem Toni die Motorradfahrerei endgültig an den Nagel gehängt hat, war Hans als einziger mit dem Motorrad angereist (Rudi und ich haben unsere Bikes am Anhänger bzw. im Auto transportiert). Toni ist also erstmals mit dem Auto angekommen, so dass er praktischerweise am Ende einen Vereinsflieger nach Stockerau überstellt konnte. Die beiden letzten Hardcore-Camper der vergangenen Jahre waren heuer erstmals auf der Suche nach einer überdachten Unterkunft. Ihre Stelle hat nahtlos die neu hinzugekommen Frau Univ.Prof. Dr.rer.nat. Eva S. mit ihrem Indianer-Tipi übernommen. Wie alle anderen Zeltbewohner vor ihr hat auch Eva schon bald technische Hilfsmittel gegen die Kälte der steirischen Nächte eingesetzt.

Das Motorradfahren ist sich heuer irgendwie nicht so richtig ausgegangen. Ich bin eine Tour alleine gefahren und eine gemeinsam mit Rudi, wo wir aber bei 5°C am Präbichl wieder umgedreht haben. Der Besuch beim Harley-Davidson-Dealer war ziemlich unnötig, aber zum Glück hat vis-a-vis ein neuer Ducati-Händler eröffnet. Rudi wollte eine neue Honda Probe fahren, die leider ein anderer Interessent vor seinem Termin etwas gröber kaltverformt hat.

Die Stimmung war auch an den schlechteren Tagen sehr gut und es ist uns nie fad geworden. Immerhin bläst Rudi’s Wohnmobil-Turbolader jetzt auch wieder in die Brennräume und nicht mehr sinnlos ins Freie. Reiners Idee, in Zeltweg Gocart zu fahren, war auch eine Riesen-Hetz und wird trotz mehrerer heftiger Crashes ganz sicher wiederholt.

Bis auf einen einzigen Tag mit 3 Teilnehmern waren nie weniger als 6 Teilnehmer anwesend. An den guten Thermiktagen waren bis zu 14 und im Durchschnitt 8 Teilnehmer da (ohne Familienangehörige).

Wie jedes Jahr möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern bedanken, aber ganz besonders bei Erich und Rudi, die heuer als einzige durchgehend in Timmersdorf waren und ohne die ein solches Fluglager nicht durchführbar wäre.
Im Namen der Flugschüler und neu hinzugekommenen Danke an Rudi, dass er für Schulungs- und Einweisungsflüge mit dem Twin-Astir auf eigene Flüge mit dem Ventus verzichtet hat.
Erich hat wieder fast alle Schlepps mit der KUB durchgeführt und getaner Arbeit auch noch zur Auslastung unserer Segelflugzeuge beigetragen.
Danke an Werner, der für die KUB wieder alle Mogas-Transporte aus Kapfenberg durchgeführt hat und für einen Teil der Fotos für diesen Bericht.



Gesamtbilanz
114 Flüge, 165:54 Flugstunden, 2798 km für die Streckenflugwertung.
19 Teilnehmer, 204 Nächtigungen (davon 164 am Campingplatz).

Vereinsflugzeuge
OE-5382 Grob Club-Astir II............7 Starts.....20:50
OE-5578 Grob Twin-Astir.............17 Starts.....17:16
OE-5226 Grob Jeans Astir.............5 Starts.......9:44
OE-KUB Robin DR400/180R.......50 Starts.....11:08

Sonstige Flugzeuge
OE-5712 SZD-55 (Sepp L).............8 Starts.....27:01
D-4177 DG303 (Herbert L).............5 Starts.....21:04
D-1387 LS4 (Josef R).....................6 Starts.....20:55
OE-5658 DG100 (Fritz J)................4 Starts….16:52
OE-5411 Ventus (Rudi F)................5 Starts…...9:26
OE-9449 Falke SF-25 (LOGT)........8 Starts......4:36
OE-5666 Fox (SpinningHawks).......9 Starts......2:40

Piloten (nur Segelflüge incl. Motorsegler)
Sepp L.............................................8 Starts.....27:01
Josef R..........................................16 Starts.....25:57...619 km
Rudi F............................................15 Starts.....22:31
Herbert L.........................................5 Starts.....21:04...677 km
Fritz J…...........................................5 Starts.....19:14...948 km
Franz B............................................6 Starts.....17:17...555 km
Reiner G..........................................5 Starts.......9:45
Erich C.............................................7 Starts.......8:07
Werner C.......................................12 Starts........7:51
Alexander S.....................................4 Starts........4:30
Eva S...............................................3 Starts........4:03
Georg P............................................1 Start..........1:21
Hans H.............................................3 Starts........1:16
Anton P............................................ 2 Starts........1:06
Verena J…………………..................nicht geflogen
Günter M……………...…..................nicht geflogen
Franz N………………..…..................nicht geflogen
Gabriel S…………………..................nicht geflogen
Elisabeth S………………..................nicht geflogen

PS: Alex ersucht mich zu erwähnen, dass der Besuch beim Harley-Dealer nicht unnötig war und murmelt irgendetwas von einer Mission ...

PPS: Frau Univ.Prof. Dr.rer.nat. möchte zukünftig nur mehr Eva genannt werden.

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