LIKE .... Donnerstag, 24.09.2020, 22:45 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen
Für alle die LIKE (Caorle) noch nicht kennen
LIKE ist €20.- (Taxi) nördlich von Caorle, es gibt am Flugplatz auch Leih Fahrräder.
LIKE Gras 800x30 sehr guter Zustand. Keine Landegebühr und über Nacht am Gras gratis. Hangar geht auch für €20.-/Nacht. Mogas gibts pronto Avgas auf Anfrage, der gehört dem Club. Sehr nette, hilfsbereite Leute am Platz.
Am Flugplatz gibt es nette Übernachtungsmöglichkeit, wir sind in Caorle im Hotel Delfino, 3* abgestiegen. Sehr empfehlenswert und preislich ok.
Den Vogel hat aber das Restaurant Dabuso (siehe QR Code) abgeschossen.....auf Empfehlung eines wissenden Italieners.... kein Platz ohne Reservierung einige Tage vorher !!! Der Himmel auf dem Teller.



Das war das Wesentliche an Infos für einen Trip

Harald und Angelika


Link: Restaurant Dabuso

Covid, die 847.312te .... Sonntag, 20.09.2020, 20:48 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen
Ampeltheater, Lockerungsverordnung, irgendwie weiß eh keiner mehr woran er ist, Wien auf der roten Liste für die Deutschen, die Kroaten auf der roten Liste für die Österreicher, Rumänen in der Landeverbotsliste,
Schulungen sind möglich, aber in der Werft statt in den Schulungsräumen, Covidkonzepte und -beauftragte, Anwesenheitslisten.
Pressekonferenzen mit Ankündigungen ohne Verordnungen im Hintergrund .....

Ahhhhh ....
Ich werde diesmal bewusst das Pferd von der anderen Seite aufzäumen, ohne Gewähr, aber einfach zum Nachdenken.




Stellt euch vor, in unserer Mitte tritt ein positiv getesteter Coronafall auf, was bedeutet das für uns alle.


Soweit meine Informationen reichen passiert dann folgendes.
Der definitive Coronafall bekommt einen Absonderungsbescheid (Quarantäneanordnung) und ein Kontakt-Nachverfolgungs-Formular, in welchem er seine Gesprächskontakte der letzten 48 Stunden
vor Symptombeginn niederschreiben muss.

Bei der Auswertung der Gesprächskontakte durch die Behörde kommen dann zwei Kriterien zum Tragen
.. war der Gesprächskontakt länger als 15 Minuten ??
.. war der Abstand dabei unter 2 Meter Abstand ??

Jeder Kontakt, welcher länger als 15 Minuten in weniger als 2 Meter Abstand zu dem Betreffenden Covid Positiven war, wird als Hochrisiko eingestuft und bekommt von der Bezirksverwaltungsbehörde auch
einen Absonderungs-Quarantänebescheid zugestellt.

Bei den Kontakten welche zwar länger als 15 Minuten gemeinsam in einem Raum waren, aber nicht in direkter Nähe zueinander standen/saßen, entscheidet der Amtsarzt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten,
was zu tun ist, im Zweifelsfall wird wohl für die Absonderung/Quarantäne weiterer Personen entschieden.

So, jetzt lass ich eurer Fantasie freien Lauf, denkt darüber nach was das für uns bedeutet
.. im Betriebsleiterraum
.. bei unseren Schulungen
.. im Aufenthaltsraum
.. im Flugzeug




Wir als Vorstand haben natürlich darüber nachgedacht, wie wir das Risiko eines Flugplatz Lockdowns minimieren können.
Daher kurz zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen (Covid-Lockerungsverordnung) und unserer Auslegung/Adaptierung auf den Stockerauer Flugplatz, Stand heute 21.09.2020

1.) Der Flugplatzbetrieb
2.) Der Flugbetrieb
3.) Der Schulbetrieb


1.) Der Flugplatzbetrieb
anwendbar auf unseren Flugplatz ist unzweifelhaft der §8 (Sportstätten) und in sinngemäßer Anwendung auch der §6 (Gastgewerbe)
.. ein Meter Abstand untereinander
.. Maske im Betriebsgebäude
.. gegessen und getrunken, darf in der Kantine nur an den Tischen werden, nicht an der Theke
.. an den Tischen ist zwischen den einzelnen Besuchergruppen ein Abstand von einem Meter einzuhalten, das kann natürlich dazu führen, dann an einem Tisch nur eine, größere Besuchergruppe Platz findet.
.. es gilt zu bedenken, wer wohin fliegt und was ihn dort erwartet (Quarantänebestimmungen ändern sich ziemlich häufig). Wir behalten uns vor ggf. gestrandete Flugzeuge auf Kosten der Piloten zurückzuholen.
.. ebenso ist zu beachten, dass die "Einreiseverordnung Österreich" gerade uns als Flugplatz trifft.

In der Anlage "A1" (Link untenstehend) findet ihr eine Liste von Staaten aus welchen die Einreise für Österreicher nach Österreich uneingeschränkt möglich ist. Einreisen aus anderen Ländern
(Achtung, keine Umgehungshandlungen mit Zwischenlandungen in "freien Ländern") und Einreisen von "nicht Österreichern" sind ausschließlich mit Quarantäne, resp. Corona Attest verbunden.
Ggf. ist mit der Polizei und/oder BH Korneuburg Rücksprache zu halten ........





2.) Der Flugbetrieb
anwendbar auf unseren Flugbetrieb sind §4 (Fahrgemeinschaften) und §8 (Sportstätten)
.. gemeinsames Fliegen ist mir unseren Luftfahrzeugen zulässig
.. unser internes Präventionssystem sieht die Empfehlung zum
----- Tragen von Maske und Handschuhe im Flugzeug,
----- die Entfernung der Leihheadsets,
----- die Handdesinfektionsstände am Vorfeld Ein/Ausgang
----- gut gelüfete Kabinen
----- Passagierdaten archivierung durch die verantwortlichen Piloten vor.




3.) der Schulbetrieb - im Speziellen der Theorieunterricht
anwendbar der §10 (Veranstaltungen)
.. Schulungen finden in geschlossenen Räumen mit gekennzeichneten (namensspezifizierten) Sitzplätzen statt
.. der Abstand auf den Sitzplätzen zwischen den Schulungsteilnehmern beträgt mindestens ein Meter
.. beim Betreten und Verlassen der gekennzeichneten Plätze ist ein Mund/Nasenschutz zu tragen
.. wir versuchen die maximal mögliche Größe von Schulungsräumen zu verwenden (Werft statt Betriebsgebäude) und häufig zu lüften



Konklusio:

Beieinanderpicken, zsamsitzen und das in der Kantine, oder in einem kleinem Schulungsraum, wird wohl kritisch zu werten sein.
Schulungen in der Werft mit namentlich gekennzeichneten Sitzplätzen, minimieren das Risiko eines "General Lockdown" auf Quarantäne einzelner Sitz-Nachbarn.
Es geht wieder in die Richtung, wir müssen froh sein, überhaupt noch/wieder fliegen zu können, Abschied vom gemütlichen Flugplatzleben


Ich weiß, es gibt zu dem Thema Corona verschiedene Zugänge, ich respektier sie alle, aber, wir sehen uns in der Verantwortung eine Lösung/Regelung zu finden, welche die sichere Fortführung des Vereinsbetriebes gewährleistet
und nach Möglichkeit einen Flugplatz Stockerau Cluster und/oder einen Flugplatzlockdown verhindert.


Link: ..klicken und nach unten scrollen bis zur Anlage A1

Reisebericht Elba, 09.09. bis 15.09.20 Donnerstag, 17.09.2020, 21:42 Uhr
Erwin Kocher » Druckversion zeigen
Nach einem stressigen Arbeitstag, gepaart mit freizeitlichen Verpflichtungen, ging es für uns (1 Pilot, 3 Passagiere) um 13:57 UTC mit der OE-DYU Richtung Süden.
Bei vorbildhaftem Flugwetter machten wir abends einen planmäßigen Halt in Portoroz/Piran – das „Venedig Sloweniens“ – um Leib, Seele und natürlich die Maschine aufzutanken. Die Strecke schlug mit 2 Stunden zu Buche und war einfach sehenswert. Allein die letzten Flugminuten über die Landschaft Sloweniens lässt eher an die italienische Toskana erinnern, aber diese haben wir uns ja noch in ihren vollen Zügen für später aufgehoben.
Zuvorkommend wie immer war das Handling am Flughafen – inklusive einem Stamperl des landestypischen Schnapses für jeden. Die Hotelbuchung vor Ort erwies sich leider als nicht sehr ergiebig, wurden wir dann dennoch mit einem Familienzimmer in Portoroz als Ergebnis erfolgreich. Das Shuttle brachte uns wie gewünscht flott und günstig zu unserem Ziel.

Es folgte ein köstliches Abendessen. Cevapcici kann man einfach nicht auslassen!

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Tag zeigte sich das Wetter am Zielort leider nicht von seiner schönsten Seite. Unser Pilot war jedoch sehr positiv gestimmt, unserem Reiseplan weiterhin folgen zu können.



So ging es für uns beim Start über die Piste 33 bekleidet mit wirklich sehr schicken Schwimmwesten mit einem wunderschönen Blick über Piran von oben über das italienische Festland nach Elba bzw. Marina di Campo.

Strahlender Sonnenschein wurde von leichtem Regen am Zielort abgelöst. Die gesamte Flugzeit wurde wieder mit guten 2 Stunden anberaumt, währenddessen konnte man innerhalb der 50 Minuten über der blauen See die weite Ferne nur erahnen. Auf halber Strecke begegnete uns am Funk der Vereinskollege Bruno Balz, welcher sich gerade am Weg nach Lido befand.

  

Schlussendlich wurden wir mit kühlem Nass von oben und freundlichem Inselfeeling auf Elba empfangen. Der Landeanflug war jedoch durch einige Hoppalas geprägt: Der Funk brach durch die gebirgige Insellandschaft immer wieder ab und wie oben erwähnt war auch das Wetter nicht optimal. Der Pilot wählte den Anflug über Portoferraio im Norden, um schnellstmöglich wieder Kontakt herstellen zu können.
Der Kontakt war geglückt und der Controller schickte uns in den linken Queranflug Piste 33 mit dem Hinweis, dass noch ein Flieger auf der Piste 16 startet. Diesen kurz abgewartet, gleiteten wir über den Strand von Marina die Campo und landeten in vollster Sehnsucht auf der Piste 33.

 


Das Handling am Flugplatz war wiederum sehr freundlich, aber vorerst nicht vorhanden gewesen bzw. stand ganz im Sinne eigener Verantwortung (Parkplatzsuche und Verzurren der Maschine). An die strengen Vorschriften hinsichtlich Covid 19 hatten wir uns hingegen bereits gewohnt, sind die italienischen Vorgaben viel strenger als die unseren. Nun ging es wieder an die Challenge betreffend Hotelbuchung, via diverse Anbieter war so gut wie nichts frei, mussten wir uns ja gerade auf die letzte Ferienwoche der Italiener konzentrieren. Auch hier wurden wir jedoch noch fündig – ortsansässige Unternehmen haben ja was Gutes.

Die nächsten Tage verbrachten wir ganz entspannt mit viel kühlem Nass, delikatem Essen, Inseltouren und süßem Nichtstun. Innerhalb von vier Tagen lässt sich die gesamte Insel erkunden, und wir haben dabei nichts ausgelassen!

           

Die Rückreise gestaltete sich wieder sehr malerisch. Gleich in der Früh – um heiße Temperaturen zu vermeiden – ging es für uns retour über Bologna, Venedig..und die traumhaftesten Küstenabschnitte. Einen kurzen Halt machten wir in Padova, um gleichermaßen die Maschine zu tanken und kurz die Beine zu vertreten. Der Flugplatz ist zwar etwas in die Jahre gekommen, allerdings wieder nette Leute und günstigere Preise als in Marina di Campo.

   


Schön war auch zu sehen, dass der Flughafen Bologna wegen Pistenwartungsarbeiten gesperrt war. Auf der letzten Strecke bis Stockerau führten wir uns noch einige Highlights wie die Alpen, den Wörther See, den Red Bull Ring sowie das ausgedehnte Wiener und Tullner Becken zu Gemüte.

 

by Christina Kocher


Wir fliegen Wandern .... Dienstag, 01.09.2020, 19:22 Uhr
Verena Jandl » Druckversion zeigen
dachten wir halt, dann wurde aber alles doch ganz anders.

Eigentlich wollten wir nach Zell am See und nach Mariazell, Lebkuchen einkaufen und die Ötschergräben durchwandern - oder zumindest auf die Gemeindealpe rauffahren und mit den Scootern wieder runter.

Der Flug nach Zell am See war einfach toll, blauer Himmel, klare Atmosphäre - Sicht bis zum Anschlag, a bissi bockig und, ahh, sieh da, doch 40 Knoten Gegenwind.
Das eintausenderste Bild vom Grimming, Dachsteinseilbahnstation, dem Matrashaus am Hochkönig und Zell mit dem Kitzsteinhorn wollen wir euch nicht vorenthalten, vielleicht kennt ihr ja genau diese Perspektive noch net ...
Ach, by the way, kennt jemand den Sinn der riesigen orangefarbigen Pfeile am Dachstein ??






Das Abendessen war ausgiebig und gab uns reichlich Zeit zum Pläneschmieden.
Eigentlich, wenn wir schon da sind, könnten wir ja noch ein Stück nach Westen reiten und den westlichsten Flugplatz Österreichs anfliegen, und dann, noch den Östlichsten machen, und wenn wir schon dabei sind, dann fliegen wir noch über Dobersberg heim und nehmen den nördlichsten Flugplatz Österreichs auch noch mit - ein spannender Plan, geboren zwischen Grillfleischbuffet und Schokopalatschinken .....
Wetter-recheck, Flugplanung und ab ins Bett.



Zell am See, Innsbruck, Arlberg, Hohenems, bei prächtigem Wetter, 8/8tel blau, Windstille, der Flieger liegt perfekt ruhig in 8500 ft auf Westkurs.
Autopilot, obwohl er den Flug nicht zahlen wollte, auf "ON", HDG und ALT Mode halten den Flieger auf Kurs und Höhe.
Links von uns liegt der Großvenediger in der Ferne, dann kommt das Inntal mit Innsbruck - die Innsbrucker Controller schicken uns der Nordkette entlang durch ihre Kontrollzone und weiter dem Inntal entlang bis zum Arlberg - by the way, wusstet ihr eigentlich, dass es "den" Arlberg als Berg garnet gibt, sonder es eine Region Österreichs ist ??
Die Verwallgruppe mit dem Hohen Riffler im Süden und die Valuga im Norden des Inntales - gut, genug Geographie .....






Durchaus spannend der Anflug auf Hohenems ... fliegts ma unbedingt uman Baumoakt umadum....., ach ja und der Kran im Endanflug stand ja auch in den Notams, wahrscheinlich auch deshalb, da er bis zur Anflughöhe hinaufreicht.
Die Piste ein wenig mit einem Buckl in der Mitte, die Menschen am Flugplatz urfreundlich, der Sprit saubillig .....
Unsere Landung am westlichsten Flugplatz Österreichs wird mit einem Kaffee für mich und mit einem Cookieeis für Wolfgang versüßt.



Im Vergleich zu der wilden Alpenlandschaft ist der liebliche süddeutsche Raum zwar wenig spektakulär, aber sehr beruhigend für Auge und Fliegergeist.
Ich mein, ich will gar keinen Motorausfall, aber da in Bayern wärs mir schon lieber als im Inntal .....
Neuschwanstein liegt am Weg, na das schauma uns doch an, uahhh, ca. 12.347 Paragleiter sind da in der Luft, Respektabstand beim Vorbeifliegen.



Eigentlich hatten wir Reute als erstes Ziel am Rückweg nach Osten im Plan, leider hatten die Jungs unter der Woche zu, also gings nach Kufstein, die hatten offen.
Im Anflug brodelt der Schleppverband welcher gerade am Pistenanfang gestanden ist ein wenig herum, na gut, eine 182iger Ehrenrunde um den Fugplatz, na ganz schön eng die Platzrunde da - wirklich viel Platz hast net, die Anrainer haben sich da nicht mit Kreiserl auf der Karte vor dem Lärm der Flugzeuge geschützt, sondern gleich mit Bergen über welche du im ersten Anlauf einmal garnet drüberkommst. Der Endanflug ist sagen wir mal kurz, auf der Anflugkarte ist der Endanflug etwa so lange wie das Symbol für die vorbeiführende Autobahn breit ist, das täuscht aber, 500 Meter hast eh fürs Final....





Weiter gings nach St. Johann und dann zurück nach Zell am See.
Der Takeoff und die anschließende Platzrunde um ein wenig Höhe zu gewinnen ist durchaus als interessant zu bezeichnen, da weiß man halt das Flugzeug zu schätzen.
Die 182 ist einfach ein Flieger für ganz Österreich, da kommst überall rein und auch wieder raus
Das vom Westen heranziehende schlechte Wetter zeigt sich erstmals durch Aufzugsbewölkung und Labilität, na da scheinen die Wetterfrösche wieder mal recht gehabt zu haben ..



Sehr empfehlenswert, Zell am See
Der Smartverleih mit 45 Euronen pro Tag ist okay, damit sind wir wieder in der Lage zu unserem in Kaprun liegenden Quartier zu kommen.
An dem Tag gabs dann nix mehr außer Sauna und ein bissl Heidimützel im Wellnessbereich und wieder ein ordentliches Abendessen - diesmal ohne teure neue Pläne :-)
Durchaus gewöhnungsbedürftig war der am Hotel vorbeiführende Fluss, dessen Fließgeräusche einem Starkregen sehr ähnlich waren, speziell wennst in der Nacht munter wirst und die Gedanken an Fliegen im Schüttregen irgendwie kein positives Gefühl machen ....doch das Frühstück und die Sonne machen alle blöden Gedanken weg






Auf nach Hause
Der MET Report SBG und LNZ ist okay, der Gafor bis auf eine kleinen Streckenabschnitt "well green", ldeiglich der Forecast sagt schon was von FEW 5000 CB in Salzburg und Linz.
Um exakt 10:06 Lokalzeit heben wir in Zell ab, auf halber Höhe des Hochkönigs, direkt an der Erichhütte vorbei (jetzt wissen wir endlich was der Cozo in seiner "nicht-am-Flugplatz-Zeit" macht) vorbei, westlich des Tennengebirges, Nordkurs nach Ried.
Vorbei am Schafberg mit dem Wolfgangsee, Heading Attersee "right hand"





Okay, und Wolfgang weiß jetzt auch, dass wenn man von Zell kommt zuerst Ried und dann Schärding kommt, wenngleich er fast ein Bier verwettet hätte, dass Ried östlich von Schärding liegt ......
Essen wollten wir in Schärding, ob's wohl Knödel oder Schnitzel gibt, hmm, ist ja nur ein Hupfer.
Wolfgang will unbedingt nach Freistadt fliegen, leider bislang kein Kontakt mit dem BL für ein Lande-Okay.
Am Schärdinger Turm erwischen wir endlich den BL von Freistadt, " .... jetzt könnts kommen, eine halbe Stunde wart ich auf Euch..."
Okay, Essen ist gestorben, rein in den Flieger und ab nach Freistadt.
Klar, gerechnet haben wir, geht sich alles aus, aber Wolfgang ist doch ziemlich konzentriert im Anflug, und, dran vorbeigeflogen, ahhhh, eine Platzrunde und ich seh schon den Windsack, naaa, wo ist denn der Platz, naa, was will jetzt Wolfgang, im Kukuruz landen, ohh, da vorne ist der Platz doch zu sehen, sehr spannender Anflug der Geländekontour folgend. Halbe Piste und wir rollen raus.
Dem Herbert Sagl haben wir das Bild von der DID geschickt, der war gleich ganz unruhig weil er dachte wir sitzen irgendwo im Gemüse auf einem Feldwegerl - wie war das nochmals mit dem Motorausfall im Inntal ???
Stempel im Flugbuch gibts keine mehr, schnell ein Bestätigungsbier gekauft und ab nach Dobersberg - dann haben wir den nördlichsten Platz auch noch angeflogen.





Der Dobersberger Betriebsleiter war froh uns zu sehen, der erste Flieger in seinem Dienst. Wir haben dann noch über die Verfügbarkeit von Mohnzelten in Dobersberg diskutiert .





Der Flug am Spitzerberg war abgesehen davon, dass wir direkt über Pulkau geflogen sind ziemlich ereignislos, im Queranflug haben wir dann einen zweiten Flieger getroffen, eine "superschnelle" 210er, welche wir seit dem Start in Mariazell am Funk gehört haben und welche grad jetzt auch im Anflug ist, willst das timen, nie und nimmer schaffst das so....
S' Schnitzerl war super, durchaus interessant auch die Versuche der Kellner ein Zelt für die Grillparty bei beginnendem Starkwind aufzustellen .. grins
... für alle Neugierigen, sie sind gescheitert...





Zurück nach Stockerau
Flugplan aufgegeben, durchaus einiges an Verkehr, freundlicher Turm-Mann, der uns hinter einem auf die 16 anfliegenden Airbus den Anflugsektor queren lässt.
Mit einem "...can you pls keep highspeed until crossing APP sector 16....." gibt er uns zu verstehen, dass wir ihm doch irgendwie im Weg herum"stehen".
Auf der Tangente der übliche Nachmittagsstau, beim Birner in Floridsdorf sind viele rote Schirme aufgespannt.





Brunos Stimme am Funk macht das Gefühl von wieder zuhause perfekt, der Seitenwind im Anflug auf die 07 gehört quasi als Abschluß richtig dazu .......



Fazit:
rd. 8 Std. Blockzeit, schwache 1000 NM, zur Nachahmung zu empfehlen

Lessons learned:
eine ordentliche Kurz- und Alpenplatzeinweisung und Erfahrung ist Voraussetzung
Platzrunden mit geradem, langen Endanflug werden bald zu Ausnahmen werden, Kurven im "short final" immer häufiger



Verena und Wolfgang .....


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