Bitte vormerken ! Clubausflug ! Dienstag, 30.01.2024, 12:15 Uhr
Harald Telgkamp » Druckversion zeigen
Vom 10.5. – 12. 5. veranstalten wir einen gemeinsamen Clubausflug nach Tschechien.
Dieses Land ist von der Begeisterung fürs Fliegen bekannt. Dementsprechend viele Flugplätze gibt es und die Controller von Praha Information sind äußerst hilfsbereit.

Von LKJH geht es wetterabhängig nach Prag, Karlsbad, Pilzen, … .
Historisch schöne Orte sowie einige Aviation Museen gibt es zu besichtigen (LKLN, LKMB, LKTC), am Abend ist geselliges Zusammentreffen in Jindrichuv Hradec geplant.

Im März (Termin wird noch bekannt gegeben) gibt es einen Infoabend für alle Interessenten.
Anmeldungen für Infoabend an: telgkamp(at)vidision(punkt)com oder beim office(at)fsv2000(punkt)at

First Solo Thomas Samstag, 27.01.2024, 09:12 Uhr
Thomas Zimmermann » Druckversion zeigen


Wieder ein neuer Pilot in unseren Reihen. Unter den wachsamen Augen seines FI Wolfgang Z. hat Thomas M. einen wesentlichen Schritt in der Ausbildung zum Privatpiloten absolviert - sein First Solo. Ein "Zwischenziel" der Ausbildung ist damit geschafft. Gratulation!

Sehr gut gemacht. Wir freuen uns mit ihm, wünschen einen weiteren guten Verlauf der Ausbildung und noch viele "Happy Landings".

"Sonntagsflieger" aufgepasst ... Freitag, 26.01.2024, 13:05 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen
nicht bös gemeint, aber viele von uns fliegen vorwiegend vorwiegend am Wochenende und da ist Tulln eigentlich nie ein Thema, aber, "times are changing", Tulln hat jetzt vermehrt auch am Wochenende Betrieb.

Wir haben es absolut nicht notwendig beim Nachbarn in den Luftraum reinzufliegen .... daher, bitte auch am Wochenende, check Notams, aktualisier deinen Skydemon oder den Foreflight und sei gewahr, der Tullner Luftraum besteht nicht nur aus der Kontrollzone, große Teile von Niederösterreich liegen auch unter einem militärisch gedeckeltem Luftraum.

Wie gesagt, Notamleser wissen mehr .....

Jahreswartung bei den Segelfliegern Montag, 22.01.2024, 14:11 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen


Alle Jahre wieder steht in den Wintermonaten die Wartung und Instandhaltung der Vereinssegelflugzeuge an. Letztes Wochenende war`s wieder so weit: die beiden Einsitzer und unser Doppelsitzer wurden abgerüstet, in die Werft geschlichtet und anschließend die Arbeiten gemäß der Instandhaltungsprogramme unter Aufsicht unserer qualifizierten Warte durchgeführt. In diesem Zusammenhang wieder ganz herzlichen Dank an Walter Schmidhuber, Ludwig Braunstingl und Franz Ehmoser (Camo) für die großartige und professionelle Anleitung und Überprüfung aller Arbeiten, als auch ganz großen Dank an alle Helfer: Günter Mayer, Fritz Janch, Herbert Liess, Franz Bachmayer, Erich Cozowicz, Sepp Leisser, Werner Casett, Johannes Gadinger, Josef Reithofer und Stanislaw Smerda.






Vor den Vorhang, Herr Anton PFEIFER .... Dienstag, 16.01.2024, 15:30 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen


nun, es gehört schon einiges dazu, nach 45 Jahren Fliegerei selbst den Schlußstrich zu ziehen und zu sagen, schön war's, aber dennoch genug .....

1977 ist Toni das erste mal am Flugplatz aufgetaucht, stolzer Besitzer eines Rundfluggutscheins, gewonnen von einem seiner Bekannten beim Preisschnapsen. Der Gewinner wollte aber nicht fliegen, und so kam Toni zu dem Gutschein.
Ha, apropos Rundflug, das muss man sich ein wenig anders als heute vorstellen. Damals 1977 hatten wir die ersten Flugbetriebs-Probebewilligungen. Da gab's keinen Hangar, da gab's ein gerodetes und begrüntes Feld, mittig im nirgendwo eine alte Schulbank auf der die Startliste geschrieben wurde, eine Startwinde und ein Segelflugzeug des Vereines, die Röhnlerche RH-II. Die Winde hat die Lerche grad mal auf ca. 280 Meter "hinaufkatapultiert", mehr gab der alte Opel Blitz Motor bei schwachen 1000 Metern Seillänge nicht her.... seht euch mal den kleinen Film am Beginn der Bilderstrecke an, der bietet ein wenig Nostalgie
Vermutlich war Tonis erster Flug mit dem Fritz Hähnel, also grad mal 3-4 Minuten lang .....

3 Minuten welche gereicht haben um ihn zu infizieren und er kam zum Vereinsabend, am Freitag Abend, beim "alten Weinhappl" und traf dort auf unseren damaligen Obmann, den Wimmer Adi, der war bekannt dafür, "brauchbare" Mitglieder mit einfachen Worten zu identifizieren, etwa wie ".... was machst den morgen, da haben wir Arbeitseinsatz...."
Und Toni war den damaligen Erfordernissen entsprechend ziemlich "brauchbar", schon am nächsten Tag stand er mit den Jungs am gerade eben stillgelegten Flugplatz in Asparn und sie begannen dort einen der Hangars abzubauen, nach Stockerau zu transportieren und neu aufzubauen, unser heutiger Westhangar.

1978 schließlich, der Hangar war in Stockerau wieder aufgestellt, wenngleich auch noch nicht fertig, er hatte noch kein komplettes Dach, bekamen wir den ersten Falken, die OE-9150.
Karl Trabauer und Adi Wimmer waren die Lehrer und zwischen Hangarwände ausmauern und Hallenboden betonieren standen Toni's Flugstunden am Programm, im September schließlich bekommt er seinen "Motorsegler im Motorflug Schein"

Dann gehts Schlag auf Schlag, Toni macht 1983, vom "Motorsegler im Motorflug" weg, in nur drei Monaten den PPL, das muss auch etwa die Zeit gewesen sein, in welcher Adi's Spürnase für "brauchbare" Mitglieder sich abermals bewahrheitet hat, Toni wird zum Kassier des Flugsportvereins Stockerau.... während des Pistenbaues 1989 ist er dann nicht nur Kassier des Vereins sondern auch der vereinsseitige Bauleiter der Piste.
Nachdem die Vereinsbaustelle der Piste abgeschlossen ist und "keine Herausforderungen mehr bietet", wendet sich Toni neuen Herausforderungen zu, er ist damals schon Bürgermeister von Gr. Rußbach, was ihn wie ich mir vorstellen kann, durchaus vor die eine oder andere Herausforderung abseits des Vereins stellt, und letztlich zu einer längeren fliegerischen Pause führt.

Als er letztlich 60 jährig in Pension geht, lässt er den "Motorsegler im Motorflug" wieder aufleben, macht schließlich 2011 den PPL ein zweites mal, wird dann für 3 Jahre Obmann des Flugsportvereins Stockerau und geht am 31.12.2023 nach ca. 660 Flugstunden in den fliegerischen Ruhestand ....





Wie gehts mit unseren Falken weiter .. Montag, 15.01.2024, 14:14 Uhr
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aktuell haben wir ein heißes Thema am Tisch.
Der Motorhersteller der Falken, die Firma Limbach, hat keine Zulassung mehr die bei uns eingebauten Motore zu überholen.
Also, im Falle eines Zeitablaufes, oder eines größeren TW-Schadens, stehen die Flugzeuge am Boden, auch die Ersatzteilversorgung ist derzeit nicht gesichert.

So stellt sich die Frage, was tun.

Wollen wir doch kurz mal auf eine "Fact-Finding-Mission" gehen:

Die Falken sind in Stockerau seit 1977 fixer und in vielerlei Hinsicht erfolgreicher Bestandteil unserer Flotte.
1995 hab ich das erste Abrechnungsprogramm für den FSV Stockerau geschrieben, seitdem sind unsere Falken immerhin 19.486 Stunden (das entspricht einer durchgehenden Flugzeit von 2,2 Jahren) in der Luft gewesen und, die Kassiere vor mir haben auch schon ein paar Falkenstunden abgerechnet.
Also kann man getrost davon ausgehen, dass unsere Falken bereits 3mal zum Mond und zurück geflogen und nun, auf ihrer aktuell 4ten Reise, schon fast wieder beim Mond angekommen sind.

Unzählige unserer Pilote haben auf den Flugzeugen das fliegerische Handwerk gelernt und halten der Kiste, auch wenn sie mittlerweile schon die richtig großen Dinger wie die Boeing 777 fliegen, noch immer die Treue.
Nun, den einen oder anderen von den Dingern haben wir während der vielen Jahre des Betriebs schon mal ein wenig ramponiert, niemals jedoch, hatten wir ernsthafte Probleme.
Fliegt der Falke supereinfach, so stellt gesamtheitlich gesehen, das Flugzeug doch einige Anforderungen an den Piloten beim Handling. Aufgrund seiner Auslegung (Rad vor dem Schwerpunkt) will der Falke sanft gelandet werden, ansonsten wird aus dem super-einfach-fliegenden Falken gleich mal ein wilder Stier, welcher dem Piloten ein wenig texanische Rodeo Atmosphäre zuteil werden lässt - Taildragger erfordern einiges an Pilotengeschick

Das Flugzeug ist ein interessantes "sektionsübergreifendes" Bindeglied Segelflug/Motorflug
Immerhin, 2023 hatten 75 Lizenzinhaber (PPL und Segelflug zusammen) einen Eintrag in ihrer Berechtigung den/die Falken bei uns fliegen zu dürfen.

Abrechnungstechnisch sind die Falken, trotzdem sie den Piloten eine sehr günstige Möglichkeit zu fliegen bieten, zumeist Butter aufs harte jährliche Abrechnungsbrot des Vereins.
Nicht zuletzt daher, da die Flugzeuge, aufgrund ihrer Einfachheit im Aufbau und insgesamt geringen Komplexität, sehr geringe Ersatzteilkosten haben und zu 100% von unseren ehrenamtlichen Warten betreut werden.
An dieser Stelle wieder einmal ein dickes Dankeschön an die Jungs ....


Sieht man sich diese Daten an, so erkennt man unweigerlich, der Verlust der Falken hinterließe wohl eine große Lücke im Vereinsbetrieb
Soferne sich in absehbarer Zeit keine Horizonte zum Thema Limbach aufmachen, planen wir einen Umbau des/der Falken auf einen 80Ps Rotax Motor durchführen zu lassen.
Es gibt dazu neben der bereits angeführten Aspekte auch verschiedene technische Zukunftsaspekte die Flugzeuge betreffend, Stichwort "Holz-GÜ/Scheibe' GÜ-TM", wo auch schon Franz, Chef der CAO, Programme und Konzepte zum Weiterbetrieb der Falken entwickelt hat.
Derzeit gibt es intensive Gespräche unter allen Beteiligten natürlich in enger Abstimmung mit Günther, Herbert und Fritz als den Sektionsverantwortlichen.